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720 VI.16 Steiermark: Tüffer/Laško – Herrschaftspital (Edition Nr. 74–75)
Die übrige unterhaltung könnte von der spittäller passirung genohmen werden, da aber
ein köchin um eine mindere besoldung zu bekommen wäre und gutwillig diennen wolte,
solte in solchem fahl dem herrn administratori anheime gestellet seyn, selbe aufzunehmen
und auf die alda ausgesezte besoldung keinesweegs gebunden seyn.
Kreütlwerkh, krauth und rueben
Dieses kan dem spittall an dem dazu gehörigen und bey Tyffer gelegenen äckhern, welche
jedesmall durch die robath von Laakh und Jerenovitz gebauet worden, beygeschaffet
werden. Schlüsßlichen solle dieser entwurff nicht so stricte verstanden seyn, daß wann
auß mangl eines oder des anderen getreydts der herr administrator ein oder die andere
speis beschwerlich verschaffen möchte, selber in solchem fahl mit einen aequivalenti alß
zum exempl einer mellspeiß von hayden mit einem greislwerkh et vicissim, dann ein speiß
von hiersch greiß mit einem dieren obst nicht ersezen könnte oder därffte.
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Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 2
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 722
- Category
- Medizin