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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 783 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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VII.3 Oberösterreich: Freistadt – Bürgerspital (Edition Nr. 98–103) 783 zu mittag, vor und nach essena, nachtsb vor und nach dem essen undb vorhero ehe sie zu peth gehen) betten thuen, unnd sollec aines under ihnen, sod am besten leßen khan und am tauglichisten darzue istd, denen andern die gebetter allzeit fürleßen, massen sie auch des jahrs wenigist miteinander zwaymall (als zu Osstern und unßer lieben Frauen geburttstag) beichten und communicieren, die Sonn- und feyrtag und andere zeit fleissig zur khirchen gehen, pater noster oder roßenkhranz tragene, fridtlich und ainig under[/]einander leben, nit zanckhen, greinen, fluechen, schelten oderf einander neidig sein solleng, da aines darwider handlet erh, spital verwalther sie aindtwedersh mit entziechung der khosst und trankhe auff etlich tag, mit dem khötterl oder einspörung in die fidl oder nachgestalt des verbrechens gar mit außschaffung auß dem spittall abzustraffeni hat. [3.] Drittens demnach vermig der übergabs verzaichnus der spittaller diser zeit sambt der spitlkhöchin, zwai und zwainzig seint, welche den völligen underhalt genüessen, dochj khaines, welchemj das blosse brodt gegeben wirdtk, zwar aber des spittals einkhomben nit ist, sovill persohnen zuerhalten, dahero solle jeziger und khonfftiger spittal verwalter nitl allain gedacht seinl, nit hinführo über zwainzig (ausser des spitlkhöchin) nit hinein genombenm, [/] sondernn aucho, wanp ein stell lähr wirdt, in abforderung seins berichts dahin gehen, dasp jederzeitq die erlebte arme burger und burgerinen oder deren gebrechhaffte khinder (dahin dises spitall gemaint)r vor andern hinein befördert werdens undt ob auchu aines oder daßv andersw zu dem spittall etwas herzue zubringen hettex. Die jezigen spittaller aber, so bißhero die khosst gehabt, seint darinen zulassen, es sey dan das ains oder anders sovill verschuldete, das man dasselbe dem verbrechen nach herauß thuen müesste, die jenigey, denen man die khosst nitz, a Folgt und, getilgt. b–b Am linken Rand nachgetragen. c Folgt ennde, getilgt. d–d Am linken Rand nachgetragen. e Folgt wie sie dan auch, getilgt. f Korr. aus und an, getilgt. g Folgt dahin zuverhalten hat, getilgt. h–h Am linken Rand nachgetragen. i Korr. aus abgestrafft, folgt werden, getilgt. j–j Über der Zeile nachgetragen, darunter und nach seinem darüber, getilgt. k Folgt und, getilgt. l–l nit allain (folgt dahin, getilgt) … am linken Rand. m Folgt und das, getilgt. n Am linken Rand nachgetragen. o Folgt zu, getilgt. p–p Am linken Rand nachgetragen. q Folgt auff, getilgt. r Folgt das solche, getilgt. s Folgt gedacht sein, wie er und sie in abforderung der bericht, getilgt. t Am linken Rand nachgetragen. u Folgt etwo, getilgt. v Über der Zeile nachgetragen. w Korr. aus anders. x Folgt dahin zu gehen haben, getilgt. y Folgt aber, getilgt. z Folgt gibt, getilgt.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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