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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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Lehrbücher zumRechnungswesenundHandelskunde,darüberhinauswissen- schaftlicheMonographien wie »Die Technik desWelthandels. Handbuch der internationalenHandelskunde« (gemeinsammitRudolfSonndorfer, 4.Auflage 1912) oder »DieTechnikdeswirtschaftlichenVerkehrs« (1922).KlemensOttel verstarbam13.November1945 inWien. c) HeinrichRudolf Salvaterra604 HeinrichSalvaterrawurdeam6.September1885inWiengeboren,besuchtevon 1904bis 1910dieTechnischeHochschuleundwurde imJuli 1912 zumDoktor der technischenWissenschaftenpromoviert. Er habilitierte ebendort 1926 für das Fach »Chemische Technologie organischer Stoffe« undwurde imAugust 1932zumaußerordentlichenProfessorernannt.AnderRechts-undStaatswis- senschaftlichenFakultätderUniversitätWienlehrteervon1925bis1932jeweils im Sommersemester als Honorardozent »Warenkunde (chemische und me- chanische Technologie der wichtigsten Produktionsprozesse)«. Sein bekann- testesWerk ist eine Studie über »Rostschutz undRostschutzanstrich« (1931). Salvaterraverstarbam24. Juli 1962. I. Hygienekurse (TamaraEHS) Heinrich Reichel605 gehörte zwar nie zum Personalstand der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät und seine Hygienekurse waren auch nicht verpflichtend zu besuchen; da er aber imWintersemester 1919/20 und dann ohne Unterbrechung vomWintersemester 1920/21 bis zum Sommersemester 1933 die zweistündige Vorlesung »Volksgesundheitslehre (Sozialhygiene) für Juristen«undabdemWintersemester1923/24zusätzlichdas»Sozialhygienische Seminar«anbot,soll imFolgendennäheraufihnundseineLehrveranstaltungen eingegangen werden. Denn Heinrich Reichel zählte zu den bedeutendsten österreichischenRassenhygienikern.AlsMitinitiatorbei eugenischenVereins- gründungen und in leitender Funktion tätig, war er, ein Freund von Alfred Ploetz, auchderersteVertreterÖsterreichs inder internationaleneugenischen Bewegungundwirktemaßgeblich inder eugenisch geprägtenAusbildungvon Amtsärzten, Fürsorgernundnicht zuletzt JuristenderZwischenkriegszeit. Heinrich Reichel wurde am 15.Oktober 1876 in Wels geboren, besuchte GymnasieninLinzundSalzburgundstudiertevon1895bis1901 inWien,Prag und Heidelberg Medizin. Nach seiner Promotion am 12. Juni 1901 in Wien 604 Vgl.UAW, JPA391, SenatS304.1077. 605 Vgl. UAW, Senat S 304.1027;Mayer, Rassenhygiene; Exner, Bevölkerungswissenschaft. Hygienekurse 631
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Title
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Authors
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Publisher
V&R unipress GmbH
Date
2014
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Size
15.5 x 23.2 cm
Pages
838
Category
Recht und Politik
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