Page - 171 - in Die Wundes des Staates - Kriegsopfer und Sozialstaat in Österreich 1914–1938
Image of the Page - 171 -
Text of the Page - 171 -
171Schwierigkeiten
in der Praxis
Beides war nun also durch Umfragen erhoben und amtsbekannt : Das Angebot von
Stellen im Staatsdienst war gering, der Bedarf an solchen Stellen hingegen groß. Bevor
die Beratungen wieder aufgenommen hätten werden können, unterbrach das Kriegs-
ende diese Angelegenheit vorläufig. Nach dem Krieg wurde die Diskussion in Öster-
reich zwar fortgeführt und fand letztlich auch Ausdruck in einem eigenen Gesetz, das
Kriegsbeschädigte im Bundesdienst privilegierte, doch trotz der nach wie vor stets be-
teuerten Verantwortlichkeit des Staates in dieser Sache, blieb die Zahl der verfügbaren
Posten weit hinter den Erwartungen zurück.77
77 Vgl. Kapitel 12.1.
Die Wundes des Staates
Kriegsopfer und Sozialstaat in Österreich 1914–1938
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Die Wundes des Staates
- Subtitle
- Kriegsopfer und Sozialstaat in Österreich 1914–1938
- Authors
- Verena Pawlowsky
- Harald Wendelin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79598-8
- Size
- 17.0 x 24.0 cm
- Pages
- 586
- Categories
- Geschichte Nach 1918