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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Volume 2
Page - 257 -
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Page - 257 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Volume 2

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257 dell vorhanden); — *„Sotrates nimmt Abschied von seinen Freunden" (Basrelief, in Marmor; bei H. Comello in Venedig); — „Rückkehr des Telemach nach Ithaka" (Basrelief im Modell); — „A m o r" (dritte Statue, für den Irländer La Touche. C. wiederholte die "-'Büste davon 1792 für den Fürsten von Au ersperg, blos modellirt in Relief); —t 792. „Mausoleuni Clemens XIII. lke22auit:o)" (in der St. Peterskirche zu Nom, im Auftrage des röm. Senators Fürsten Abondio Rezzonico. Das Mau solcnm stellt cinen Sarkophag vor, hinter welchem der heil. Vater im Festkleide mit gefalteten Händen auf einem Polster kniet. Rechts vom Sarkophag die Religion, links ein Genius mit gesenkter Fackel. Auf beiden Basen, welche die Thür des Grabmals schlie- ßen, zwei Löwen. Den Kopf des Genius fand Frau von S ta '6 l so schön, daß sie in ihrer „Corinna" den Oswald darnach ausmalte. Fernow dagegen bemerkt hinsichtlich des- selben Genius, daß er an das französische Witzwort erinnert: »Oomkisn 6s 8tatu6Z moäei'iiss priv6os ä'us st äs usrls us ss soutionnent äohout Hus pÄrcäciu'eile« saut äe xierro." Die Köpfe der Löwen sind fo meisterhaft gearbeitet, baß eine Dame bei deren Anblick leiser auftrat, „um sie nicht aufzuwecken." — „H ekuba mit den troischen Frauen im Tempel der Minerva" ; — „Tanz der Söhne des A lc inous" ; — „S okra- tes vor seinen Richtern"; — „K r i to u, der dem 3 okrates die Augen schließt" (alle vier Basreliefs und im Modell); — ^„Grabdenkmal der Famil ie War- tens leben" (Marmor-Basrelief. Ein auf einem Grabmal sitzender Engel, das trauernde Haupt auf die rechte Hand gestützt, zu seincu Füßen die ruhende umgestürzte Lcbensfactel; zu Gyömrö, einem Dorfe des Pesther Comi- tates. Vergl. Beilage zur „Donau" sZei- tung in Wien) 185Z, Nr. 29, S. 115); — 1793. „Psyche mit dem Schmetterling in der Hand" (Wiederholung für Ritter Zu l i an ; kam später als ein Geschenk Napoleons in deu Besitz der verwitweten Königin von Baiern); — „A m o r und PsYch e" (nach der Fabel des Apulejns. Psyche liegt und der hinter ihr kniende Amor von ihr umarmt, beugt sich zu ihr nieder. Die erste Gruppe kam in Besitz des Obersten Campbell, be- fand sich später im Palast zu Compiegne); — 4794. »„Monument des Admirals Angelo Emo" (im Arsenal zu Venedig. C. vollendete es 1794. Die Republik belohnte den Künstler dafür durch Entscheidung vom 19. Sept. 1735 mit einer jährlichen Pension v. Wurzb ach,biogr. Lexison. II . auf Lebenszeit und mit einer goldenen Denk- münze im Werthe von 100 Zechinen, welche eigens für C. geprägt worden); — 4795. „Venus und Adonis" (Gruppe in Mar- mor. Zuerst im Besitz des Marchese Berio zu Neapel; nach dessen Tode gekauft von Oberst Favre iu Genf. Adonis ist unem- pfindlich gegen die Neize der Göttin darge- stellt. Als C. 27 Jahre später diese Gruppe wiedersah, besserte er mit Favre's Erlaub» niß 20 Tage am Adonis nach, man will be- zweifeln, daß es zu dessen Vortheile gewesen. Die Gruppe wurde in Neapel mit Festlich- keiten empfangen. Sie ist von Bcrt in i in Kupfer gestochen); — „Die gute Mutter" (Basrelief im Modell); — „Die Werke der Barmherzigkeit" (desgleichen); — 1790. „Amor und Psyche"(Wiederholung der Gruppe aus dem Jahre 1793, kam durch M urat nach Frankreich, später in den Besitz der Kaiserin Joseph ine und von Malmai- sou nach Petersburg, in Besitz des Fürsten Yufsupoff); — „Reuige Magdalena" (Statue in Marmor, im Auftrage des Mon- figuor Priuli, erft in Thon, dann in Marmor ausgeführt. Zuletzt kam sie in Besitz des Gra- fen S o mm ariva nach Paris. Der Sici- lianer Scrofani pries an dieser Statue die Spielerei: daß der Marmor des Fleisches an Hüften und Schenkeln beinahe polirt, im Gesicht, am Halse und auf der Brust unge- glättet, an der Ferse beinahe rauh gearbeitet ist. An dieser Statue wandte C. eine Art von Färbung an, um dem Marmor mehr Wärme und Leben zu geben. Sie wurde von Ber- t iu i in Kupfer gestochen. Vergl. Nsrcurs 1808 und ^ournai äe 1'Tinpiro 1808); — *„Hebe" (Statue, die Schale der Hebe ist vergoldet. Befand sich im Besitze des H. Vi- vant Albriz zi zu Venedig, kam später unter den Hammer; der Ausrufspreis war 7000 Thlr. Diese Statue wurde, als sie nach Venedig kam, von den ital. Poeten besungen. C. mußte sie oft wiederholen, und zwar 1801 für die Kaiserin Ioscphine, diese kam dann nach St. Petersburg; — 1814 mit einigen Ver- änderungen für Lord Cawdor; — 1816 für die Gräfin Giucciardini in Florenz. Bert ini stach sie in Kupfer); - „Geflü- gelter Amor" (Statue für den Fürsten Yussupoff); — «79?. „Apollo" (kleine Statue, für den Grf. Soni m ariva in Paris); — *„Roma schreibt um ein Bildniß"; — *„VenusmitdenGrazientanzend"; — *„Tod des Adonis" (nach Vion); — «„Bacchus, den dieNymvheu Pflegen"; — «„SokratesundAlcibiadesbeiPo- tidana" (alle fünf Arbeiten Basreliefs im 17
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Volume 2
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Bninski-Cordova
Volume
2
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1857
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
470
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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