Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4
Page - 188 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 188 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

Image of the Page - 188 -

Image of the Page - 188 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

Text of the Page - 188 -

188 sich auch der Kunst des Vaters gewidmet u. z. — Angelo (Virtuose, geb. zu Brescia 1781), der mehrere Jahre in Deutschland sich mit Erfolg hören ließ; im I. 1817 befand er sich in Rußland — und Alerandcr (Virtuose, geb. zu Venedig 1783), genoß den Unter- richt seines Vaters und trat 1802 in Lissabon, später in Madrid vor dem Kö- nig und der Königin mit Beifall auf; 1805 ging er nach Paris, wo er sehr be- suchte Concerte gab. LwßrHpbie äs» IioNms« vivknts (?arig 1816, Aicbauä, 8°.) III. L6. 8. 72. — Gerber (Ernst Ludwig), Neues histor.-biogr. Lexikon der Tontünftler (Leipzig 1312, Kühnel, gr. 3°.) II . Bd. Sp. 10S lmit sehr dürftigen und ungenauen Mittheilungen). Fernand, siehe: Stamm, Ferdinand. Ferni, Karoline und Virginia (V ir- tno sinnen auf der Violine, beide gebür- tig aus Como, erstere 1839, letztere 1837). Die Töchter eines tüchtigen Vio- linspielers, der sie unterrichtete und deu sie auf seinen musikalischen Ausflügen in die benachbarten Städte öfter begleiteten. Auf einem derselben in Genf wohnten sie einem Concerte der Schwestern Mi - lanollo bei und das entschied die künf- tige Laufbahn der genialen Mädchen, welche begeistert über das Spiel der bei- den Virtuosinnen ausriefen: „Noi Mre sikino vio1iin8t6." Von nun an verlegten sie sich mit allem Eifer auf das Violin- spiel, wobei der Unterricht des Vaters und der Rath ihrer Landsleute Bianchiund Gamba fördernd mitwirkten. Als Vir- ginia 14 und Karoline 12 Jahre alt war, unternahmen sie bereits die erste Kunstreise durch Oberitalien, die Schweiz und Frankreich. In Nizza, Frühling 1852, kam ihnen der Schutz der Fürstin Czartoryska und der Lady MelvilleGrindley, in deren Salons die Künstlerinnen concertirten, trefflich zu Statten. Ihr Conzert-Album weist eine ganze Reihe von Künstler-Trium- phen mit Gedichten und anderen Huldi- gungen in allen bedeutenderen Städten Oberitaliens, Frankreichs, Belgiens, Hol- lands und der Schweiz nach. Im Jahr 1855 besuchten sie Deutschland und feier- ten Triumphe in Frankfurt a/M. und auderen deutschen Städten. Sie sind es auch, bei deren Concert in Genua (Juli 1855) der seltsame Zwischenfall Statt fand, daß während Karolineauf den Beifallsruf des Publicums noch eine hinreißende Phantasie über ein Thema aus Donizetti's „Favorite" vortrug, eine zunge Engländerin in Ohnmacht siel, weil sie gesehen haben wollte, wie sich Paganini's gigantischer Schatten neben die junge Künstlerin gestellt und daselbst geblieben sei, bis die Virtnosin geendet. (!) Ooi-riers äei I^rio (ein Journal in Como, Fol.) 1857, Nr. 31, S. 112: «Ls soroiio ?srni.« — Leipziger Illuftrirte Zeitung 18ö8,.Nr. 757, S. 17,13 Imit den Porträten der Künstlerinnen^. — Frankfurter Konversationsblatt 1855, Nr. 33, S. 131: „Die Schwestern Ferni." — Novellen-Zeitung, redigirt von Rob. Giseke (Leipzig, 4°.) ll. Ihrg. (1856) Nr. 9, S. 141: „Die Schwestern Virginie u. Karoline Ferni" lmit folgender, dem Pariser Blatte „1'^.rti8to" entnommenen Charakteristik beider Künstle- rinnen: „Virginie ist die seufzende Anmuth und Zärtlichkeit, die klagende und weinende Melancholie; Karoline ist die glühende Leidenschaft, die Energie, die Farbe, die ent- schiedene Phantasie, der Glanz und die Kraft. Ihre Violine vergießt keine Thräne, sondern ergeht sich in männlichen Tönen; sie reprä- sentirt das Feuer Italiens, wie ihre Schwe- ster dessen schmachtendes Wesen, dessen trübe, träumerische Anmuth. Birginie repräsentirt die große classische Schule; Karoline ist die zügellose Caprice. Die eine ist der Engel, die andere der Dämon ihres edlen Instru- mentes".! — Oonstitutionnol in Paris 18Z3, August. Recension von Fiorint ino. — 1/IlluZtratioQ (Pariser illustrirte Zeitung) 1853 Aufsatz von G. Falampin, die xylographirten Porträte von Devers). Fernkorn, Anton (Bildhauer und Erzgießer, geb. zu Erfurt 17. März 1813). Hat spät — 20 Jahre alt — sich der Kunst zugewendet; aber zuvor alle
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Volume 4
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Egervári-Füchs
Volume
4
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
422
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich