Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4
Page - 249 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 249 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

Image of the Page - 249 -

Image of the Page - 249 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4

Text of the Page - 249 -

249 Fischer von Ehrenbach, Wilhelm (Generalmajor und Ritter des Mar. Theresien-Ordens, geb. in Wien 1753, geft. zu Alessand ria 18. Nov. 1795). Entstammt einer adeligen Familie Oester- reichs, widmete sich anfänglich den Stu- dien und trat am 1. April 1772 in's Inf.-Reg. Sachsen-Coburg, wurde 27. Febr. 1778 Unterlieutenaut, im Mai 1784 Oberlieutenant und kam 1785 in's Chevauxlegers-Regiment Levenehr, wo er Nov. 1786 Rittmeister wurde. Im Türkenkriege Adjutant des Prinzen Co- burg, zeichnete er sich bei der Belagerung von Chothm aus u. überbrachte die Nach- richt von Chotyms Falle dem Kaiser Joseph, der sich damals bei der Armee im Banat befand. Am 1. Oct. 1788 rückte F. zum Major und Flügel^ Adju- tanten vor; vollführte mehrere Missionen, zu denen er verwendet wurde, mit Ge- schick und that sich in der Schlacht bei Fokschan(1. Aug.1789) abermals so her- vor, daß er am 1. Aug. 1789 zum Oberst- lieutenant und General-Adjutanten vor- rückte. Nach der Schlacht bei Mart i - ne ftie berichtet Prinz Coburg über ihn: „daß er sich bei Entwerfung und Ausführung des Angriffsplanes beson- ders ausgezeichnet habe". Für seine in diesem Feldzuge erworbenen Verdienste beförderte ihn der Monarch zum Ober- sten in seiner Verwendung und das Ca- pitel in der 19. Promotion (22. Dec. 1789) zum Ritter des Mar. Theresien- Ordens. Nach beendigtem Türkenkriege erhielt F. das Commando des Dragoner- Regimentes Co bürg (Iänn. 1791), kam in die Niederlande, zeichnete sich im Tref- fen bei Boussut (30. April 1792), dann bei Bavay (17. Mai) aus, wurde aber, als Prinz Coburg den Oberbefehl über- nahm , neuerdings als General»Adjutant an dessen Seite bernfen (December 1792), wo er sich bei mehreren wichtigen Sendungen, namentlich bei jener in's preußische Hauptquartier nach Mainz (März 1794), auszeichnete, in Folge wel- cher er im Mai desselben Jahres zum General-Major befördert wurde. Nun- mehr erhielt F. eine Cavallerie-Brigade bei der Armee in Italien, wo ihn aber schon im folgenden Jahre der Tod im Alter von 42 Jahren ereilte. Hirtenfeld ( I . Dr.),. Der Militär - Maria- Theresien-Orden und seine Mitglieder (Wien 1857, Staatsdruckerei) S. 271 und 1733. — Oestr. MiNtär-Konversat.-Lexiton. Herausg. von Hirtenfeld u. vr. Mehnert (Wien 1851) II. Bd. S. 409. — Entstammt einem älteren, ursprünglich zu Raab in Ungarn ansäßigen, später nach Sachsen ausgewander- ten Geschlechte. Den Reichsadel und Ritter- stand erhielt Johann Friedrich Fischer am 13. Nov. 1731. - Wappen. Ein quer- getheilter Schild. Im oberen rothen Felde ein wellender silberner Bach, im unteren blauen Felde drei ineinander geschlungene goldene Barben. Auf dem Schilde zwei zu einander gestellte gekrönte Helme, auf deren rechtem zwei mit dem Schweife nach aufwärts gekehrte Delphine, deren vorderer golden, der hintere silberfarben ist. Auf dem linken vier wallende Straußfedern, die mittleren zwei höher und alle vier abwechselnd roth und blau. iDer Helmschmuck mit den Delphinen kommt auf Wappen sehr selten vor.) Fischer von Erlach, Johann Bern- hard (kais. Hofbaudirector, geb. nach Einigen zu Wien, nach Andern zuPrag 1650, gest. nach Ios. Bergmann We- daillen II. Bd. S.312^ zu Wien 5. April 1723). Entstammt einer adeligen Familie, denn schon Johann Bernhards Ahnherr Peter de Bischer, Rath des Erzherzogs Albert, erhielt von Kaiser RudolpH (5. Sept. 1608) den Adel. Johann Bernhard zeigte früh große Anlagen zur Kunst, erhielt geschickte Meister und ging nach vorangegangener tüchtiger Aus- bildung nach Rom, wo er sich durch Stu- dien der Kunstwerke der Alten jene un- umstößlichen Regeln des Schönen und Großartigen aneignete, die noch jetzt au seinen Arbeiten anerkannt werden; aber bei dem bereits gesunkenen Geschmacke
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Volume 4"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Volume 4
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Egervári-Füchs
Volume
4
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
422
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich