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wllr" (1843, Nr. 33—36); —
im „Musealblatte" : „Germanische Alterthii-
mkr" s1K40, Nr. 2); — „Ausgrabung römi-
«cher Alterthümer u^ TW" (1841. Nr. 20,
21); — „Medaille ant die Ankunft iier Raize-
rin Gli5llbeth Hhriätine Zll l.'im N13" (1840,
Nr. 9 uud 10); —' „Medaille ant Gottkrieil
NeZäel" (1840, Nr. 22); — in der „Theo-
logisch-Praktischen Quartalschrift": „<5r-
innernnglil un Frau? Zer. Freinilallrr" (1. Bd.
2. Heft 1848); — ferner sind die Quar-
talberichte über das Museum Pi-ancisoo-
021-oliiiu.iQ im „Oesterr. Bürgerblatte"
(vom Juli 1835 — Juni 1839) und die
Aufsätze: Zur Chronik des ?i-g.nQiso0-
Oai-0iiiinlli8 im „Musealblatte" (1839
—1841) von ihm verfaßt. Auch hat O.
um die Begründung und Gestaltung des
Museums ti>3.noi8C0-Og.i'0liiiu.iQ wesent-
liche Verdienste. Der Monarch bat ihn
durch das Ritterkreuz des Franz Joseph-
Ordens ausgezeichnet.
Almanach der kais, Akademie der Wissenschaften
Mien, Staatsdruckerei, 8°.) 1854 (IV. Ihrg.)
S. 292 u. 93.
Glltsruck, Franz Sigmund (kaiferl.
Feldmarsch al l , geb. in Steiermark
zu Anfang des 18. Jahrhunderts, gest.
1769). Entstammt einem alten steirischen
Grafen-Geschlechte (siehe die Quellen).
Widmete sich gleich vielen seiner in Oe-
sterreichs Kriegsgeschichte berühmten Ah-
nen dem Waffenhandwerk, ward Oberst
bei Wurmbrand - Infanterie, 1735
Generalmajor. focht im nämlichen Jahre
am Rhein gegen die Franzosen, 1737—
1739 gegen die Türken. Im Aug. 1739
wurde er Feldmarschalllieutenant; 1743
erzwang er die Uebergabe von Landau
und erhielt im näml. Jahre das Inf.-Neg.
Nr. 42; am 15. Oct. 1745 rückte er zum
Feldzeugmeister vor, machte 1746 den
Feldzug in den Niederlanden mit, wurde
aber 1748 nach Wien berufen, wo er sich
an der Organisirung des Kriegs-Com-
missariats betheiligte. Am 29. Juni 1754 wurde er Feldmarschall und fungirte noch
einige Jahre als commandirender Gene-
ral in Slavonien, bis er 1769 uuvermält
starb. — Tudolph Karl (Feldzeug-
meister, geb. in Graz um 1700, gest.
1778 oder 1779 nacb Strauiberg, im
Oct. 1777 nach dem Oesterr. Militär-
Conversatious - Lericon). Widmete sich
auch frübzeitig dem Kriegsdienste und
mackte als Major die Schlachten bei
Dettingen, bei Nocour undLaffeld
(1747) mit. Am 5. Febr. 1750 wurde
er Oberst des Inf.-Neg. Nr. 45; leitete
in Gemeinschaft mit dem curcölnischen
Generalmajor von Nagel die Belage-
rung der Festung Sonnenstein, welche
er nach ibrem Falle auch übernahm, hatte
Antbeil am Erfolge bei Maxen (19—
21. Nov. 1759), focht beiBreslau und
wurde 20. März 1760 Feldmarschall-
^ieutenanl. Bei der Vertheidigung von
Lands Hut (Juni 1760) konnte er das-
selbe gegen die Uebermacht Fouquers
nicht behaupten, al?er wenige.Tage dar-
nach griff er Fouquet in seiner ver-
schanzten Sicllmig (23. Juni) mit sieg-
reichem Erfolge an. 1769 wurde er In-
haber des Inf.-Reg. Nr. 44 und 1. Jan.
1771 Feldzeugmeister, als welcher er, 78
Iabre alt, starb.
Ersch (I. S) u. Gruber (I. G.), Mgem.
Encyklopädie der Wissenschaften und Künste
(Leiftzig 1822, Glebitsch, 4°.) I. Sect. 52. Thl.
S. 248. Gibt Nachrichten über dieses Ge-
schlecht und mehrere Glieder desselben. Das
Freiherrn - Diplom erhielten die Gaisruck
10. Juli 1633, den Grafenstand nach Einigen
7. Sept. 1667, nach Andern 6. Mai 1679.
— Das öftr. Militär-Konversations-Lexilon
nennt den Grafen Rudolph Kar l (siehe
oben den Zweiten) einen Sohn des Feld-
marschalls Franz Andreas und als solchen
1700 geboren. In dieser Angabe steckt eine
ganze Reihe von Irrthümern. Erstens gibt es
leinen Fcldmarschall Franz Andreas G.,
denn der Feldmarschall heißt Franz Sieg-
mund. Dieser hatte keinen ehelichen Sohn,
fondern starb unvermält 1769; und nachdem
er selbst um 1700 geboren ist, wie kann der
auch 1700 geborne Kar l Rudolph sein
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Volume 5
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Füger-Gsellhofer
- Volume
- 5
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1859
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 426
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon