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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 57 -
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Seite - 57 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5

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57 wllr" (1843, Nr. 33—36); — im „Musealblatte" : „Germanische Alterthii- mkr" s1K40, Nr. 2); — „Ausgrabung römi- «cher Alterthümer u^ TW" (1841. Nr. 20, 21); — „Medaille ant die Ankunft iier Raize- rin Gli5llbeth Hhriätine Zll l.'im N13" (1840, Nr. 9 uud 10); —' „Medaille ant Gottkrieil NeZäel" (1840, Nr. 22); — in der „Theo- logisch-Praktischen Quartalschrift": „<5r- innernnglil un Frau? Zer. Freinilallrr" (1. Bd. 2. Heft 1848); — ferner sind die Quar- talberichte über das Museum Pi-ancisoo- 021-oliiiu.iQ im „Oesterr. Bürgerblatte" (vom Juli 1835 — Juni 1839) und die Aufsätze: Zur Chronik des ?i-g.nQiso0- Oai-0iiiinlli8 im „Musealblatte" (1839 —1841) von ihm verfaßt. Auch hat O. um die Begründung und Gestaltung des Museums ti>3.noi8C0-Og.i'0liiiu.iQ wesent- liche Verdienste. Der Monarch bat ihn durch das Ritterkreuz des Franz Joseph- Ordens ausgezeichnet. Almanach der kais, Akademie der Wissenschaften Mien, Staatsdruckerei, 8°.) 1854 (IV. Ihrg.) S. 292 u. 93. Glltsruck, Franz Sigmund (kaiferl. Feldmarsch al l , geb. in Steiermark zu Anfang des 18. Jahrhunderts, gest. 1769). Entstammt einem alten steirischen Grafen-Geschlechte (siehe die Quellen). Widmete sich gleich vielen seiner in Oe- sterreichs Kriegsgeschichte berühmten Ah- nen dem Waffenhandwerk, ward Oberst bei Wurmbrand - Infanterie, 1735 Generalmajor. focht im nämlichen Jahre am Rhein gegen die Franzosen, 1737— 1739 gegen die Türken. Im Aug. 1739 wurde er Feldmarschalllieutenant; 1743 erzwang er die Uebergabe von Landau und erhielt im näml. Jahre das Inf.-Neg. Nr. 42; am 15. Oct. 1745 rückte er zum Feldzeugmeister vor, machte 1746 den Feldzug in den Niederlanden mit, wurde aber 1748 nach Wien berufen, wo er sich an der Organisirung des Kriegs-Com- missariats betheiligte. Am 29. Juni 1754 wurde er Feldmarschall und fungirte noch einige Jahre als commandirender Gene- ral in Slavonien, bis er 1769 uuvermält starb. — Tudolph Karl (Feldzeug- meister, geb. in Graz um 1700, gest. 1778 oder 1779 nacb Strauiberg, im Oct. 1777 nach dem Oesterr. Militär- Conversatious - Lericon). Widmete sich auch frübzeitig dem Kriegsdienste und mackte als Major die Schlachten bei Dettingen, bei Nocour undLaffeld (1747) mit. Am 5. Febr. 1750 wurde er Oberst des Inf.-Neg. Nr. 45; leitete in Gemeinschaft mit dem curcölnischen Generalmajor von Nagel die Belage- rung der Festung Sonnenstein, welche er nach ibrem Falle auch übernahm, hatte Antbeil am Erfolge bei Maxen (19— 21. Nov. 1759), focht beiBreslau und wurde 20. März 1760 Feldmarschall- ^ieutenanl. Bei der Vertheidigung von Lands Hut (Juni 1760) konnte er das- selbe gegen die Uebermacht Fouquers nicht behaupten, al?er wenige.Tage dar- nach griff er Fouquet in seiner ver- schanzten Sicllmig (23. Juni) mit sieg- reichem Erfolge an. 1769 wurde er In- haber des Inf.-Reg. Nr. 44 und 1. Jan. 1771 Feldzeugmeister, als welcher er, 78 Iabre alt, starb. Ersch (I. S) u. Gruber (I. G.), Mgem. Encyklopädie der Wissenschaften und Künste (Leiftzig 1822, Glebitsch, 4°.) I. Sect. 52. Thl. S. 248. Gibt Nachrichten über dieses Ge- schlecht und mehrere Glieder desselben. Das Freiherrn - Diplom erhielten die Gaisruck 10. Juli 1633, den Grafenstand nach Einigen 7. Sept. 1667, nach Andern 6. Mai 1679. — Das öftr. Militär-Konversations-Lexilon nennt den Grafen Rudolph Kar l (siehe oben den Zweiten) einen Sohn des Feld- marschalls Franz Andreas und als solchen 1700 geboren. In dieser Angabe steckt eine ganze Reihe von Irrthümern. Erstens gibt es leinen Fcldmarschall Franz Andreas G., denn der Feldmarschall heißt Franz Sieg- mund. Dieser hatte keinen ehelichen Sohn, fondern starb unvermält 1769; und nachdem er selbst um 1700 geboren ist, wie kann der auch 1700 geborne Kar l Rudolph sein
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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