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Ueberdies nahm Car l i G.'s „I,6tte?-a
so^T-a ^ aMca i^olstta äi 0i55a." in sein
Werk: „DeUs «.ntioliitö. itg.UcIi6" auf
und bediente
sich
seines Rathes und seiner
Hilfe im Entwürfe der Karte des Argo-
nautenzuges. Gravis i starb im hohen
Alter, nahezu Wjährig.
äi V626212. sä i suoi ultiini oin^uant' anui.
Ztuäii stoi-ioi (Vsnoäi^ 1856, ^aratovieli,
8".) ^.ppenäios 8. 2ö0. — Ein anderer Na-
mens Dionys Gravisi ist 1773 in Parenzo
gestorben. Im Berein mit einem Giuseppe
Bonzio aus Capodistria gab er «koeLis
liiiekO" (Vsneäis 1771, 8torti) heraus und
veranstaltete eine italienische Uebersetzung der
,22.'irk« von Voltaire.
Grtlltt, Joseph (Schriftsteller
und Bibl iothekar, geb. in Udine
in der zweiten Hälfte des vorigen Jahr-
hunderts, gest. ?). War mehrere Jahre
Bibliothekar in Padua, und kam dann
in gleicher Eigenschaft an die Bibliothek
der Lr6i-Q in Mailand. Er übersetzte
mehrere französische und englische Werke
in's Italienische. Einen Namen in der
Literatur schuf er sich aber durch einige
poetische Arbeiten, und zwar durcb sein
Lehrgedicht „Muca^ons" (?a,äug. 1796),
— ferner durch die Gedichte: „
cli ?anZo" und
Außerdem schrieb er:
/ ein „Mogio cleli"
Mvi"^- und mehrere seiner Abhandlun-
gen sind iu den „^.tti" der Akademie von
Padua, deren Mitglied er gewesen, ent-
halten.
Danclolo CüHi'ol.), I<2> 02.liu.tH äeiia rsxnI)b1ic:H
äi Ven62!ia eä i suoi ultirui oiu^u^nt'aiuii.
Voneäis 185«, Rai2.t0violi, 8°.)
8. 50.
Grefe, Conrad (Maler, geb. in
Wien 7. Sept. 1823). Schon im dritten
Jahre verlor er seinen Vater, der aus
Bremen gebürtig als Juwelier in Wien
ansäßig war, durch den Tod; die Mutter,
eine Frau voll Einsicht und Charakter-
v. Wurzbach, biogr.Lexikon. V. stärke, setzte die Erziehung des Sohnes
fort und verwendete alles Mögliche für
dessen Unterricht und geistige Entwicklung.
Schon in frühen Kinderjahren äußerte
sich bei ihm die vorherrschende Neignng
zur Kunst, so daß Schindler, dieser zu
früh verstorbene vielversprechende Künst-
ler, der Mutter rieth, ihn für die Kunst
ausbilden zulassen. Von da an, parallel
mit dem übrigen Schulunterrichte, genoß
er den Unterricht Schindlers, später
e-ines andern Künstlers, und so begann
seine technische Fertigkeit
sich
zu entwickeln
und durch Fleiß und Ausdauer zu befe-
stigen. Im Sommer 1837 trat G. in die
Akademie der bildenden Künste, zunächst
iu die Landschaftsschule des Prof. Möß-
m er, etwas später in die Figurenschule
des Prof. Gsellhofe r. Allein zu jener
Zeit herrschte an diesen Schnlen noch ganz
die Unterrichtsschablone des 18. Jahrhun-
derts, die Fortschritte der neuen deutschen
Kunst blieben unbeachtet, Halert und
Christian Brand, Füger und Caucig
waren die unfehlbaren Muster, deren
Zeichnungen mit mechanischer, bestimmt
vorgeschriebener Schrafsirnng nachgeahmt
werden mußten; jedes selbständige abwei-
chende Vorgehen war fehlerhaft, weil
gegen die Regel verstoßend; das Natur-
studium wurde lässig und blos nebenbei
betrieben. So verstrichen für G. einige
Jahre ohne sonderliche Fortschritte, das
fortwährende Copiren machte seine Zeich-
nung immer manierirter und der ganze
Vorgang in der Akademie gab ihm teine
Anregung und Befriedigung, andererseits
fanden die Professoren an ihrem Zöglinge
wenig Lobenswerthes, beachteten ihn we-
nig oder gar nicht, in Folge dessen er
sich ebensowenig einer Begünstigung als
akadem. Auszeichnung zu erfreuen hatte.
Allein allmalig war der Umschwung auf
dem Kunstgebicte so mächtig geworden,
daß auch das akademische Leben in Wien
mehr und mehr, freilich nur indirecter
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Volume 5
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Füger-Gsellhofer
- Volume
- 5
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1859
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 426
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon