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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 321 -
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321 Ueberdies nahm Car l i G.'s „I,6tte?-a so^T-a ^ aMca i^olstta äi 0i55a." in sein Werk: „DeUs «.ntioliitö. itg.UcIi6" auf und bediente sich seines Rathes und seiner Hilfe im Entwürfe der Karte des Argo- nautenzuges. Gravis i starb im hohen Alter, nahezu Wjährig. äi V626212. sä i suoi ultiini oin^uant' anui. Ztuäii stoi-ioi (Vsnoäi^ 1856, ^aratovieli, 8".) ^.ppenäios 8. 2ö0. — Ein anderer Na- mens Dionys Gravisi ist 1773 in Parenzo gestorben. Im Berein mit einem Giuseppe Bonzio aus Capodistria gab er «koeLis liiiekO" (Vsneäis 1771, 8torti) heraus und veranstaltete eine italienische Uebersetzung der ,22.'irk« von Voltaire. Grtlltt, Joseph (Schriftsteller und Bibl iothekar, geb. in Udine in der zweiten Hälfte des vorigen Jahr- hunderts, gest. ?). War mehrere Jahre Bibliothekar in Padua, und kam dann in gleicher Eigenschaft an die Bibliothek der Lr6i-Q in Mailand. Er übersetzte mehrere französische und englische Werke in's Italienische. Einen Namen in der Literatur schuf er sich aber durch einige poetische Arbeiten, und zwar durcb sein Lehrgedicht „Muca^ons" (?a,äug. 1796), — ferner durch die Gedichte: „ cli ?anZo" und Außerdem schrieb er: / ein „Mogio cleli" Mvi"^- und mehrere seiner Abhandlun- gen sind iu den „^.tti" der Akademie von Padua, deren Mitglied er gewesen, ent- halten. Danclolo CüHi'ol.), I<2> 02.liu.tH äeiia rsxnI)b1ic:H äi Ven62!ia eä i suoi ultirui oiu^u^nt'aiuii. Voneäis 185«, Rai2.t0violi, 8°.) 8. 50. Grefe, Conrad (Maler, geb. in Wien 7. Sept. 1823). Schon im dritten Jahre verlor er seinen Vater, der aus Bremen gebürtig als Juwelier in Wien ansäßig war, durch den Tod; die Mutter, eine Frau voll Einsicht und Charakter- v. Wurzbach, biogr.Lexikon. V. stärke, setzte die Erziehung des Sohnes fort und verwendete alles Mögliche für dessen Unterricht und geistige Entwicklung. Schon in frühen Kinderjahren äußerte sich bei ihm die vorherrschende Neignng zur Kunst, so daß Schindler, dieser zu früh verstorbene vielversprechende Künst- ler, der Mutter rieth, ihn für die Kunst ausbilden zulassen. Von da an, parallel mit dem übrigen Schulunterrichte, genoß er den Unterricht Schindlers, später e-ines andern Künstlers, und so begann seine technische Fertigkeit sich zu entwickeln und durch Fleiß und Ausdauer zu befe- stigen. Im Sommer 1837 trat G. in die Akademie der bildenden Künste, zunächst iu die Landschaftsschule des Prof. Möß- m er, etwas später in die Figurenschule des Prof. Gsellhofe r. Allein zu jener Zeit herrschte an diesen Schnlen noch ganz die Unterrichtsschablone des 18. Jahrhun- derts, die Fortschritte der neuen deutschen Kunst blieben unbeachtet, Halert und Christian Brand, Füger und Caucig waren die unfehlbaren Muster, deren Zeichnungen mit mechanischer, bestimmt vorgeschriebener Schrafsirnng nachgeahmt werden mußten; jedes selbständige abwei- chende Vorgehen war fehlerhaft, weil gegen die Regel verstoßend; das Natur- studium wurde lässig und blos nebenbei betrieben. So verstrichen für G. einige Jahre ohne sonderliche Fortschritte, das fortwährende Copiren machte seine Zeich- nung immer manierirter und der ganze Vorgang in der Akademie gab ihm teine Anregung und Befriedigung, andererseits fanden die Professoren an ihrem Zöglinge wenig Lobenswerthes, beachteten ihn we- nig oder gar nicht, in Folge dessen er sich ebensowenig einer Begünstigung als akadem. Auszeichnung zu erfreuen hatte. Allein allmalig war der Umschwung auf dem Kunstgebicte so mächtig geworden, daß auch das akademische Leben in Wien mehr und mehr, freilich nur indirecter 21
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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