Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Page - 215 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 215 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

Image of the Page - 215 -

Image of the Page - 215 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

Text of the Page - 215 -

Haimberger 213 Haimberger den österreichischen Hochschulen vorge- schrieben. Im Jahre 1839 erschien eine italienische Uebertragung desselben von Dr. (ü. Vosio nobilo X1ar6ndru.iiN) und dem von Ioh. Henfner herausge« gebenen „liomai ma^ä^oF täddu^ils ", d. i. römisches Privatrecht (Pesth 1836. 2 Theile), ist neben Bruno Schilling, Haimberger's gediegenes Werk zu Grunde gelegt. Außerdem hat H. mehrere rechtswissenschaftliche Abhandlungen in der von Dr. Wagner, später von Dr. Dolliner und Dr. Kudler heraus- gegebenen „Zeitschrift für österreichische Rechtsgelehrsamkeit", veröffentlicht, u. z.: „Ueber ben Aebertritt ullm griechiLch-Küthlllischeu znm lateinischen und umgekehrt uam lateinischeil zum griechisch-katholischen AitnZ" ^1823, 1^ 183—192^; — „Ueber den Ichrnt mn Mlqien" ft826, I I , 223 -24^ ; — „Ueber l>ie Tngiltigrrklärnng ^827,1, 322—330^; — „Neber t>ie keit ller Oeistliälln, eine Vormnndschatt u^ über- nehmen" ^l828, I I , 324—328^, — „Vrber die Mrkungrn der letzten Mllrnserklärnngen der GrdenZnntglirder vor Iblegnng der feierlichen Oelübde nach üem gemeinen nnd dem üster- reichischen Kirchenrrchtr" ^1838, I I , 53— 6 ^ ; — „Nemerknngen über dll5 DrrliältniüZ der österreichischen Rechte zn dem römischen Zechte" ^837, I, 179—186^ — „Ueber den Gerichtsstand der VnlMindrr" s4837, I I , 419^.126^ — „Von der Getnhr und dem Nutzen einer zwar verkantten aber nach nicht übergebrnen Sache" ^1837, I I , 345—330) — und „Kurze kirchrnrechrliche Bemerkungen zu den §§. 57Z u. N9 des allg. bürg. Gesetz- bnches" ft838, I I , 37—60^. Haimber- ger zahlt noch zu der gediegenen Schule der älteren österreichischen Juristen, welche Namen wieDolliner, Pratobevera, Nippel, Kudler, Vinc. Wagner, Winiwarter, Zeiller aufzuweisen hat, und welche den Ruf begründeten, dessen sich die österreichische Jurisprudenz bis zum Jahre 4848, also in einer Zeit erfreute, in der alles Andere sich bereits überlebt hatte. Verhandlungen des österreichischen verstärk« ten Reichsrathes 1860. Nach den stenogra- phischen Berichten (Wien 1860, Friedrich Manz, kl. 80.) Bd. I I , S. 387.- Kurze bio« graphische Daten; Bd. I, S. 120: Aeußerung Haimberger's über den Austritt des Gra» fen Barkoczy; S. 396: Neber die Finanz» procuraturen; Bd. I I , S. 24: Ueber die Sprachenfrage in Galizien; S. 287: Ueber den Minoritätsantrag. — Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherr» lichen Häuser (Gotha, Iustus Perthes, 32".) I86U (lO. Jahrg.) S. 295; 1881 (ll.Jahrg.) S. 270. — Freih errN'Dip lom vom t8. Octoder 1856. — Wappen. Gevierteter Schild, i : in Blau die rechtsgekehrte Themis aus dem Fußrande hervorwachsend, mit weißer Vinde um die Augen, rothem Ueber» würfe über die rechte Schulter um das faltenreiche weiße Gewand, mit pfahlweise aufgerichtetem Schwerte in der von sich gestreckten Rechten und der goldenen Schalen» wage im Gleichgewichte in der zur Brust gezo» genen Linken; 2 : in Gold ein aufgeschlagenes Buch im schwarzen Einbande mit rothem Schnitt; 3: in Roth drei goldene Sterne, zwei über einen; 4: in Vlau ein aufgerichteter ein' wärts schreitender silberner Greif mit rother Zunge, in der erhobenen rechten Vorderpranke einen goldenen Schlüssel pfahlweise aufrecht tragend. Auf dem Schilde ruht die Freiherrn» kröne mit drei darauf gestellten gekrönten Tur» nierhelmen. Aus der Krone des mittleren Hel» mes erwächst das in 1 angegebeneThemisbild; aus jener des rechten Helmes ragt zwischen einem offenen, rechts von Gold und Roth, links abgewechselt quergetheilten Adlerfluge ein schwarz bekleideter Unterarm mit einem dem in 2 ähnlichen Buche in der bloßen Hand empor; die Krone des dritten Helmes trägt einen dem in 4 ähnlichen Greif. Waylspruch. Unter dem Schilde auf blauem, auf« und aus' wärts flatterndem Bande in Silber die Devise: „I^bor oninia. vinoit". — Stand der Familie.^ Aus der Ehe mit Iulie, gebornen von Csala (gest. 19. Juli 1842) stammen zwei Söhne und vier Töchter: Jul ius (geb. 12. April 1827); Antonia (geb. 29. December 1830), vermalt seit 3. Juni 1850 mit Anton Ralfchcck, Kreisgerichtsrath zu Tarnow; Pauline (geb.
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich