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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Page - 265 -
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Page - 265 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Volume 7

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Hamilton 268 wie auch die seiner Brüder, sind in den kön. bayerischen Sammlungen ziemlich gu vertreten. Die verwandtschaftlichen Verhältnisse der Hamilton's sind nicht ganz festgestellt. Nag l er, der jedenfalls als Autorität gelten kann, meint: Jacob (James) und Franz seien Brüder gewesen. Jacob's Söhne waren: Jo- hann Georg, Karl Wilhelm und Ferdi- nand Philipp. Johann Georg und Fer- dinand Phi l ipp hatten jeder einen Sohn, die als Künstler bekannt geworden; Johann Georg's Sohn hieß Anton Ignaz, jener Ferdinand Philipp's hieß John. — Nähere Nachweisungen über die Hamilton's ent< halten: Nag ler (G. K. Dr.), Neues allge- meines Künstler-Lexikon (München 1837, A. Fleischmann, 8°.) Bd. V, S. 538 u. 539 ^enthält Nachrichten über sämmtliche H.^. — Tschischka (Franz), Kunst und Alterthum in dem österreichischen Kaiserstaate (Wien 1836, Friedr. Beck, gr. 8<>.) S. 36, 363 süber Anton Ignaz); S. 363 ^über Karl Wilhelms S. 50, 363 Glider Jacob); S. 43, 30, 63. 363 ^über Phil ipp Ferdinand); S. 43, 50, 73, 363 Wer Johann); u. S. 36, 43, 73, 123,363 ^über Johann Georg). — Ersch und Grub er, Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste, I I . Section, 2. Bd. S. 18 Wer James (Jacob), Phil ipp Fer« dinand, Johann Georg, An ton Ignaz) — Die Künstler aller Zeiten und Völker.. ., begonnen von Professor Fr. Müller, fortges. von Dr. Karl Klunzinger (Stuttgart 1860, Ebner und Seubert, gr. 8".) Bd. I I , S. 338 l^über alle Hamilton). — Meyer (I.), Das große Conoersations < Lexikon (Hildburghausen 1849, gr. 8«.) Bd. XIV, S. 942 ftber alle Hamilton). — Wiens Kunstsachen oder Führer zu den Kunstschätzen Wiens mit hauptsächlicher Berücksichtigung der Gemälde (Wien 1856. L. W. Seidel, kl. 8<>.) S. 10 ^iber Johann GeorgundPhilipp Ferdinand). — Krafft (Albrecht). Verzeichniß der k. k. Ge< mälde-Gallerie im Belvedere zu Wien (Wien 1855, Pichler's Witwe u. Sohn). Fünfte Aufl. S. 66, 68, 69, 176, 269 luberIoh. Georg); S. 67, 68. 69.71,111,114,175 ^über Phil ipp Ferdinand). — Engert (Erasmus), Cata- log der k. k. Gemälde-Gallerie im Belvedere zu Wien (Wien 1838, Gerold, 8".) S. 53, 55. 199 ftber Ioh. Georg); S. 53, 54. 35. 38, 94. 96. 199, 218 Mer Phil ipp Fer- dinand). Hltmilton, Johann Andreas Graf (Hofkr iegsraths-Präsident und Capitan der TrabanteN'Leibgarde, gest. zu Wien 1738). Sohn des Oberhof- meisters am churpfälzischen Hofe Jacob Hami l ton, der im 17. Jahrhunderte nach Deutschland kam, am 12. October 1693 von Kaiser Leopold I. in den Reichsgrafenstand erhoben und zuletzt zum 3andvogt im Burgau ernannt worden war. Sein Sohn Johann Andreas trat in das kaiserliche Heer und zeichnete sich 1710 in der Schlacht bei Villaviciosa aus. Im Jahre 1716 war er bereits Feldmarschall-Lieutenant. Im Türkenkriege that er sich bei Belgrad und Peterwardein hervor und war er es, welchen Prinz Eugen mit der Sieges« Nachricht vom Falle Belgrad's nach ien sandte, wo er am 19. August 1717 anlangte. Im folgenden Jahre erhielt er das 7. Kürassier-Regiment. Im Jahre 1723 rückte er zum General der Caval» lerie vor. Im Jahre 1734 stand er bei" der Armee in Italien, erwarb sich bei Parma neue Verdienste und wurde nun zum geheimen Rath und Commanoiren» den im Banate ernannt. Aber schon im Jahre 1735 berief ihn der Kaiser wahrend der Abwesenheit des Grafen Königsegg als Präsidenten des Hof« kriegsrathes nach Wien, welche Würde er jedoch nur kurze Zeit bekleidete, indem er alsbald zum Capitan der Trabanten- Leibgarde ernannt wurde. Bald darauf starb er. Oesterreich. Militär»Konversations'Leri. kon'(Wien 1880. gr. 8".) Bd. I I I , S. 27. — R e illy (Franz Ioh. Ios. v.). Skizzirte Bio. graphien der berühmtesten Feldherren Oesterreich 2 von Maximilian I. bis auf Franz I I . (Wien 1813, 4".) S. 310. — Ersch. und Gruber. Allgemeine Encyklopädie der Wissen« schaften und Künste (Leipzig, 4«.) I I . Section, 2. Theils S. 18 i^m Artikel Hamilton von . — Reichsgrafenstand-Diplom
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Volume 7
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Habsburg-Hartlieb
Volume
7
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1861
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
472
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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