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wie auch die seiner Brüder, sind in den
kön. bayerischen Sammlungen ziemlich gu
vertreten.
Die verwandtschaftlichen Verhältnisse der
Hamilton's sind nicht ganz festgestellt. Nag
l er, der jedenfalls als Autorität gelten kann,
meint: Jacob (James) und Franz seien
Brüder gewesen. Jacob's Söhne waren: Jo-
hann Georg, Karl Wilhelm und Ferdi-
nand Philipp. Johann Georg und Fer-
dinand Phi l ipp hatten jeder einen Sohn,
die als Künstler bekannt geworden; Johann
Georg's Sohn hieß Anton Ignaz, jener
Ferdinand Philipp's hieß John. — Nähere
Nachweisungen über die Hamilton's ent<
halten: Nag ler (G. K. Dr.), Neues allge-
meines Künstler-Lexikon (München 1837, A.
Fleischmann, 8°.) Bd. V, S. 538 u. 539
^enthält Nachrichten über sämmtliche H.^. —
Tschischka (Franz), Kunst und Alterthum in
dem österreichischen Kaiserstaate (Wien 1836,
Friedr. Beck, gr. 8<>.) S. 36, 363 süber Anton
Ignaz); S. 363 ^über Karl Wilhelms
S. 50, 363 Glider Jacob); S. 43, 30, 63.
363 ^über Phil ipp Ferdinand); S. 43,
50, 73, 363 Wer Johann); u. S. 36, 43, 73,
123,363 ^über Johann Georg). — Ersch
und Grub er, Allgemeine Encyklopädie der
Wissenschaften und Künste, I I . Section, 2. Bd.
S. 18 Wer James (Jacob), Phil ipp Fer«
dinand, Johann Georg, An ton Ignaz)
— Die Künstler aller Zeiten und Völker.. .,
begonnen von Professor Fr. Müller, fortges.
von Dr. Karl Klunzinger (Stuttgart 1860,
Ebner und Seubert, gr. 8".) Bd. I I , S. 338
l^über alle Hamilton). — Meyer (I.), Das
große Conoersations < Lexikon (Hildburghausen
1849, gr. 8«.) Bd. XIV, S. 942 ftber alle
Hamilton). — Wiens Kunstsachen
oder Führer zu den Kunstschätzen Wiens mit
hauptsächlicher Berücksichtigung der Gemälde
(Wien 1856. L. W. Seidel, kl. 8<>.) S. 10 ^iber
Johann GeorgundPhilipp Ferdinand).
— Krafft (Albrecht). Verzeichniß der k. k. Ge<
mälde-Gallerie im Belvedere zu Wien (Wien
1855, Pichler's Witwe u. Sohn). Fünfte Aufl.
S. 66, 68, 69, 176, 269 luberIoh. Georg);
S. 67, 68. 69.71,111,114,175 ^über Phil ipp
Ferdinand). — Engert (Erasmus), Cata-
log der k. k. Gemälde-Gallerie im Belvedere
zu Wien (Wien 1838, Gerold, 8".) S. 53,
55. 199 ftber Ioh. Georg); S. 53, 54. 35.
38, 94. 96. 199, 218 Mer Phil ipp Fer-
dinand). Hltmilton, Johann Andreas Graf
(Hofkr iegsraths-Präsident und
Capitan der TrabanteN'Leibgarde, gest.
zu Wien 1738). Sohn des Oberhof-
meisters am churpfälzischen Hofe Jacob
Hami l ton, der im 17. Jahrhunderte
nach Deutschland kam, am 12. October
1693 von Kaiser Leopold I. in den
Reichsgrafenstand erhoben und zuletzt
zum 3andvogt im Burgau ernannt
worden war. Sein Sohn Johann
Andreas trat in das kaiserliche Heer
und zeichnete sich 1710 in der Schlacht
bei Villaviciosa aus. Im Jahre 1716
war er bereits Feldmarschall-Lieutenant.
Im Türkenkriege that er sich bei Belgrad
und Peterwardein hervor und war er es,
welchen Prinz Eugen mit der Sieges«
Nachricht vom Falle Belgrad's nach
ien sandte, wo er am 19. August 1717
anlangte. Im folgenden Jahre erhielt er
das 7. Kürassier-Regiment. Im Jahre
1723 rückte er zum General der Caval»
lerie vor. Im Jahre 1734 stand er bei"
der Armee in Italien, erwarb sich bei
Parma neue Verdienste und wurde nun
zum geheimen Rath und Commanoiren»
den im Banate ernannt. Aber schon
im Jahre 1735 berief ihn der Kaiser
wahrend der Abwesenheit des Grafen
Königsegg als Präsidenten des Hof«
kriegsrathes nach Wien, welche Würde
er jedoch nur kurze Zeit bekleidete, indem
er alsbald zum Capitan der Trabanten-
Leibgarde ernannt wurde. Bald darauf
starb er.
Oesterreich. Militär»Konversations'Leri.
kon'(Wien 1880. gr. 8".) Bd. I I I , S. 27. —
R e illy (Franz Ioh. Ios. v.). Skizzirte Bio.
graphien der berühmtesten Feldherren Oesterreich 2
von Maximilian I. bis auf Franz I I .
(Wien 1813, 4".) S. 310. — Ersch. und
Gruber. Allgemeine Encyklopädie der Wissen«
schaften und Künste (Leipzig, 4«.) I I . Section,
2. Theils S. 18 i^m Artikel Hamilton von
. — Reichsgrafenstand-Diplom
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Band 7
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Habsburg-Hartlieb
- Band
- 7
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1861
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 472
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon