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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Volume 8
Page - 425 -
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Page - 425 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Volume 8

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428 Mm, bie Schntzplltrllnin mn Tngarn", für den Grafen Keglevich; — „Ner Vunns" und „Ner H. Mklllam uan , beide Altarblätter in der 4817—1820 sehr verschönerten Pfarr- kirche zu den h. Schuhengeln auf der Wie« den in Wien; — „Ghri5tnZ am Kreuze mit Marill, IahllnneZ nnd Magtlalena", in der Pfarrkirche zum h. Kreuz auf der 3aim- grübe in Wien; — „Nie Gante des H. ste- phlln", Hochaltarbild im erzbischöflichen Dome zu Gran. Dieses Bild mit 8 Fuß hohen Figuren ist mit bewunderungs» würdigem Fleiße gemalt und ungeachtet der, die natürliche Größe weit überschrei- tendenDimensionen in Gruppirung, AuS- druck der Personen, Gewandung und übrigem Beiwerke vortrefflich. Auch sind die vier Seitenaltargemalde zu Szamos« Ujvar in Siebenbürgen von seiner Hand, gehören jedoch zu seinen Erstlingsarbeiten. Mehrere Werke feines Pinsels befinden sich im Besitze von Privaten. Heß hat auch mehrere Blatter geätzt. Hormayr's Archiu für Geographie, Historie, Staats» und Kriegskunst (Wien, 4<>.) Jahrg. 1824. Nr.35 und 36. — Nagler (G.K.Vr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1838, E. A. Fleischmann, 8".) Bd. VI I , S.147. — Tschi schka (Franz), Kunst und Alterthum in dem österreichischen Kaiferstaate (Wien 1836, Friedr. Beck, 8».) S. 20. 28, 277, 365. — Es gibt noch mehrere Künstler in Oesterreich des Namens Heß. Ein Franz Leonhard Heß (geb.zu Preßburg 17?7, Todesjahr unbe» kannt), Sohn eines Malers aus Preßburg, über den übrigens nichts Näheres bekannt ist, malte, wie Meusel und nach ihm Nagler berichtet, in Miniatur und 8l llsüeo. Nagler vermuthet zwischen diesem und dem Obigen Johann Michael eine nähere Beziehung. Nach den Geburtsjahren deö Einen wie des Andern: Johann Michael (17V8), Franz Leonhard (1777), konnten sie übrigens nur Brüder oder Vettern sein. ^Nagler, Künstler- Lenkon. VI , 187.) — Johann Friedrich Heß (gest.zu Prag 1693), ist von Geburt ein Böhme und ließ sich t632 in Prag nieder. Er malte Altarbilder, u. z. sind folgende bekannt: „DieStiftungdes Dominikaner.Ordens", Altar< blatt in der St. Aegidiuskirche der Prager Altstadt; — „DerH.Thomas", nach Skreta, Marblatt; — „Der H. Beneditt", „Der H. Wenceslaus" und „Die schmerzhafte Mutter GotteS", alle drei Altarblätt?r für die Bene- dictinerkirche zu St. Niklas, ebenfalls in der Altstadt. sDlabacz (Gottfr. Johann). Allge» meines historisches Künstler.Lmkon für Böhmen (Prag 1813. Haase. 4«.) Bd. I , S. 618. — Dobrowsky, Böhmische Literatm, Bd. I, S. 228. — SamnlS7<Hs7i»»lse?, ?ro4romu2 (31oli26 ?i>H36N3j5. — Nllgler, am bez. Orte, Bd. VI, S. 139, stellt in Betreff dieses Künstlers die Vermuthung auf, daß er mit zwei anderen: in Füßli's „Künstler-Lenkon" und Zani's „Luo^oiop. iQstoäioH« genannten, eine und dieselbe Person sei.^ j — Kar l Adolph Heß. Pferdemaler ss. d. besond. Art. auf dieser Seite, unten). — Pau l Heß (geb. zu Bam< brrg 1743, Todesjahr, unbekannt), ein Bildhauer, der längere Zeit in Brüssel für den Prinzen Kar l von Lothringen arbeitete und nach dessen Tode sich nach Wien begab. Er arbeitete auch in Elfenbein und es finden sich von ihm mit großem Fleiße verfertigte Figuren, aus Elfew bein zusammengesetzte Landschaften, architekto» nische Ansichten u. dgl. m. auf blauem Grunde von Ultramarin ausgeführt. ^Nagler, am bez. Orte. Bd. VI , S. 1S8.) — Ein Heß, dessen Taufname nicht bekannt ist, und seines Handwerks Schlosser, wird uon de Luca in dem nebenbezeichneten Werke als „vortrefflicher und berühmter Elfenbeinarbeiter in Wien" ange« führt. Sollte er nicht mit obigem Paul H. eine und dieselbe Person sein? Freilich passen der Schlosser und Bildhauer nicht gut zusammen, aber der Zeit nach — denn de Luca schrieb dieß im Jahre 1778 — könnte es ganz gut möglich sein. s(De Luca) Das gelehrteOester» reich. Ein Versuch (Wien 1773. v. Trattnern). I. Bandes 2. Stück. S. 3l5.) tzeh, Karl Adolph (Pferde- und Schlachtenmaler, geb. zu Dresden 1769. gest. zu Wilhelmsdorf bei Wien 3. Juli 1849). Er betrieb anfänglich die Kupferftecherkunft und die Anfangs« gründe in derselben brachte ihm der sächsische Hofkupferstocher Krüger bei; später unterrichtete ihn Karl Christian Klaß, der Inspeetor des churfürstlichen Kupferstichcabinets in Dresden, und unter
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hartmann-Heyser, Volume 8
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Hartmann-Heyser
Volume
8
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1862
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
514
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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