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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12
Page - 419 -
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Page - 419 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12

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419 Kopacsn 6l") d. i. Gedankenspielen, oder die Zaubergeschichten deS Bellebell und Kar» pillo (Ofen 1792). Oat2,!oFU5 VidUottikeas Kunz2,rio«.s I'rHn- oinoi com. L^soksu^i (8oprouii 1799, 8i«82, ^i. 32l). — Danis?/^ ^/ö^se/), I^a,F^ai- ii'ok' NIstrH^-^HtynieQ?, d. i. Ungarische Schrift« steller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Band (Pesth 1858. 8«.). Kop, auch Kopp, Ferdinand (Schrift- steller, geb. zu Prag um das Jahr 1824). Schon im Jahre 1843 begegnet man seinem Namen in einigen öechischen Blättern, wie z. B. im 62.20915 pro katoi. äuokonLtwo, d. i. in der Zeit-- schrift für die kathol. Geistlichkeit, wo sein Aufsatz: „Die Macht des Gebetes", und in den K^st^ wo im Jahre 1843 seine „Lidmila" und „Rosen auf dem Hügel" abgedruckt stehen. I m Jahre 1843 war er Alumnus im Prager erzbischöflichen Priesterseminar. Er trat aber bald wieder auS demselben, begann daS Studium der Rechte und ward Er- zieher. Auch in diesen Verhältnissen litt es ihn nicht lange; er verließ Prag und ging nach Schemnitz, wo er an den dortigen Akademien die bergmännischen Studien begann und mit den slavischen Elementen jener Gegenden rasch sich befreundete. I m Jahre 1848. als eben die vernichtenden Flammen der neuen Freiheit überall hell aufloderten, trieb es auch den jungen Bergmann nach Prag. und er mußte wohl aufmerksamer und selbstthätiger Augenzeuge der denk» würdigen Vorfalle jener Tage gewesen sein. denn bald nach den Psingsttagen erschien seine Schrift: „Nie GreignisZe ber Mittwoche" (Prag 1848, Kretschmar). Dann übernahm er die Redaction der ^ '") d. i. Handwer- kerzeitlmg. welche er bis zum April 1849 führte. Nun nahm er wieder daS Studium auf und begab sich nach Wien. um. wie Rit tersberg vermuthet, dort die Medicin zu studiren, jedoch stets seine literarischen Arbeiten fortsetzend. Nun aber wurden seine Studien durch seine Afsentirung unterbrochen. Zu Anfang des Jahres 1851 befand er sich als Unterofficier einer Abtheilung der kais. SamtatStruppen in Prag. Ueber seine weiteren Arbeiten und Schicksale ist nichts bekannt. koQvc-r-iliöni, d. i. Kleines TascheN'Conver» sations.Lerikon (Prag l850. 120.) Theil I I , S. 22«. — ./unFmann </a56/), Historie Iits- i'Ätui')' öe5k6, d>. i. Geschichte der böhmischen Literatur (Prag l849, Hwnää, 40.) Zweite Ausgabe, S. 38l. Nr. 273 ä; S. 430. Nr. 913 ä; S. U8U öcsl). Joseph (Erzbischof von Gran, geb. zu Veszpr im 3l). Mai 1773, gest. 17. September 1847). Ent- stammt einer armen, aber adeligen Fami- lie. Sein Vater war Maurer und wäre nicht im Stande gewesen, seinen Sohn studiren zu lassen; aber ein Pfarrer, der die glänzenden Geistesgaben des Knaben erkannte, trat vermittelnd ein und Ko> p^esy wurde im Alter von 16 Jahren im Veszprimer Seminar aufgenommen. Von dort kam er nach Preßburg, wo er die philosophischen und theologischen Studien beendete. Im Jahre 1796 von Preßdurg nach Veszprim zurückgekehrt, erhielt er die Aufsicht über das dortige Seminar. Bald darauf wurde er bischöf- licher Secretär. Im Jahre 1793 erhielt er die h. Weihen und im Jahre 1799 wurde er zum Professor der Kirchen« gefchichte und des Kirchenrechtes ernannt, behielt aber die Secretärsstelle bei. Im Jahre 1803 wurde K. Assessor deS H.Stuhls zu Veszprim. 1806 Pfarrer 27 ^
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Volume 12
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Klácel-Korzistka
Volume
12
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1864
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
528
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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