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6l") d. i. Gedankenspielen, oder die
Zaubergeschichten deS Bellebell und Kar»
pillo (Ofen 1792).
Oat2,!oFU5 VidUottikeas Kunz2,rio«.s I'rHn-
oinoi com. L^soksu^i (8oprouii 1799, 8i«82,
^i. 32l). — Danis?/^ ^/ö^se/), I^a,F^ai- ii'ok'
NIstrH^-^HtynieQ?, d. i. Ungarische Schrift«
steller. Sammlung von Lebensbeschreibungen.
Zweiter, den ersten ergänzender Band (Pesth
1858. 8«.).
Kop, auch Kopp, Ferdinand (Schrift-
steller, geb. zu Prag um das Jahr
1824). Schon im Jahre 1843 begegnet
man seinem Namen in einigen öechischen
Blättern, wie z. B. im 62.20915 pro
katoi. äuokonLtwo, d. i. in der Zeit--
schrift für die kathol. Geistlichkeit, wo
sein Aufsatz: „Die Macht des Gebetes",
und in den K^st^ wo im Jahre 1843
seine „Lidmila" und „Rosen auf dem
Hügel" abgedruckt stehen. I m Jahre
1843 war er Alumnus im Prager
erzbischöflichen Priesterseminar. Er trat
aber bald wieder auS demselben, begann
daS Studium der Rechte und ward Er-
zieher. Auch in diesen Verhältnissen litt
es ihn nicht lange; er verließ Prag und
ging nach Schemnitz, wo er an den
dortigen Akademien die bergmännischen
Studien begann und mit den slavischen
Elementen jener Gegenden rasch sich
befreundete. I m Jahre 1848. als eben
die vernichtenden Flammen der neuen
Freiheit überall hell aufloderten, trieb
es auch den jungen Bergmann nach
Prag. und er mußte wohl aufmerksamer
und selbstthätiger Augenzeuge der denk»
würdigen Vorfalle jener Tage gewesen
sein. denn bald nach den Psingsttagen
erschien seine Schrift: „Nie GreignisZe ber
Mittwoche" (Prag 1848, Kretschmar).
Dann übernahm er die Redaction der
^ '") d. i. Handwer- kerzeitlmg. welche er bis zum April
1849 führte. Nun nahm er wieder daS
Studium auf und begab sich nach Wien.
um. wie Rit tersberg vermuthet, dort
die Medicin zu studiren, jedoch stets seine
literarischen Arbeiten fortsetzend. Nun
aber wurden seine Studien durch seine
Afsentirung unterbrochen. Zu Anfang
des Jahres 1851 befand er sich als
Unterofficier einer Abtheilung der kais.
SamtatStruppen in Prag. Ueber seine
weiteren Arbeiten und Schicksale ist
nichts bekannt.
koQvc-r-iliöni, d. i. Kleines TascheN'Conver»
sations.Lerikon (Prag l850. 120.) Theil I I ,
S. 22«. — ./unFmann </a56/), Historie Iits-
i'Ätui')' öe5k6, d>. i. Geschichte der böhmischen
Literatur (Prag l849, Hwnää, 40.) Zweite
Ausgabe, S. 38l. Nr. 273 ä; S. 430.
Nr. 913 ä; S. U8U
öcsl). Joseph (Erzbischof von
Gran, geb. zu Veszpr im 3l). Mai
1773, gest. 17. September 1847). Ent-
stammt einer armen, aber adeligen Fami-
lie. Sein Vater war Maurer und wäre
nicht im Stande gewesen, seinen Sohn
studiren zu lassen; aber ein Pfarrer, der
die glänzenden Geistesgaben des Knaben
erkannte, trat vermittelnd ein und Ko>
p^esy wurde im Alter von 16 Jahren
im Veszprimer Seminar aufgenommen.
Von dort kam er nach Preßburg, wo er
die philosophischen und theologischen
Studien beendete. Im Jahre 1796 von
Preßdurg nach Veszprim zurückgekehrt,
erhielt er die Aufsicht über das dortige
Seminar. Bald darauf wurde er bischöf-
licher Secretär. Im Jahre 1793 erhielt
er die h. Weihen und im Jahre 1799
wurde er zum Professor der Kirchen«
gefchichte und des Kirchenrechtes ernannt,
behielt aber die Secretärsstelle bei. Im
Jahre 1803 wurde K. Assessor deS
H.Stuhls zu Veszprim. 1806 Pfarrer
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Klácel-Korzistka, Band 12
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Klácel-Korzistka
- Band
- 12
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1864
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 528
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon