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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12
Page - 425 -
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Page - 425 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Volume 12

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Kopal 426 Kopal Signalhorne l^ s. weiter unten) von demselben Stabstrompcter geblasen wurde, der an K o< pal's Seite bei Sta. Iucia den rechten Fuß uerlon'n hatte, erfolgte am 17. Octobcr 1333. — Koplü-Stiftung. Von den zur Errichtung deS Kopal'Denkmals eingelangten Beträgen ergab sich nach Vestreituna aller Ausgaben ein Ueberschuß von 1082 fi. 48 kr. Diese Summe wurde zu einer Stiftung, welche den Namen „Kopal»Invaliden«Stiftung" führt, bestimmt und erreichte in Folge dessen durch neue Beiträge die Höhe von 4200 fi., von deren Interessen drei Stiftungsplatze, einer mit jährlichen 12l) fl., der zweite mit 60 ft., der dritte mit 30 fi., dotirt wurden. Diese Beträge wurden für drei Invaliden des 10. Iager<Baiaillons bestimmt. Der mit dem ersten Stiftungsplatze betheilte Invalide über- nimmt die Verpflichtung, in Znaim zu woh« nen, die Anlagen des Nopal'Denkmals zu überwachen und die Neinhaltung deS Platzes daselbst zu besorgen. Das Präsentationsrecht, das ursprünglich dem GoC. Grafen Franz Schlik zustand, wird nunmehr von der hoch« sten Militär'Ccntralbehörde, also jetzt von dem Krieasministerium ausgeübt. — Sopal-Denk,- mal-Medaille. Zur Erinnerung an die Ent« hüllungsfeicr wurde vom Professor Rad» nitzky eine Gedächtnißmedaille geschnitten, von welcher 700 Stück in Bronze im kaiserl. Münzamte kostenfrei geprägt wurden. Die Medaille, deren Erlös dem Iäger'Invaliden« fonde gewidmet, zeigt im Avers duS Porträt des Obersten Kopal , geschmückt mit dem Theresien»Orden und dem Armeetreuze, wel- ches, von einer Einrahmung aus Eichenlaub umgeben, die Namen 6t. I^ucia und Vieonsg, nebst passenden Emblemen enthält. Die Aurus« seite hat die Inschrift: (>'H!'1 von Xo^a.!, clou 3. 1''ow'ua.r 1788, ^Ltoldeu cion 17. »luni 1848. TcrRcuers zeigt das Monument lnit der Inschrift: (^«.i-i von Iva^a!'« ^onkinal boi ^nuiin; dundl,ic-nti^t im ^.uxust 1848, HNForost im »sanrs 1849, eutnüNr am 16. Occodoi' 1353. Das Segment zeigt in einem Ornamente daS Wappen der Stadt Znaim. — Das Kopal'Invalidenhäuschcn ist durch manche sinnige Spenden ein kleines Museum geworden; dann befindet sich unter anderem der Grcgoriuö-Orden, den Feldmar« schall Radetzky getragen. Ein Bruder K o» pal's spendete dahin ein Album mit der Be< schreibung der Thaten deü 1<). Iäger'Batail« lons und einer Zeichnung deS Kopalhorns u. s. w. ^Denkschrift bezüglich des Kopal- Denkmals in Znaim und der damit verbun« denen Invaliden-Stiftung (Wien 1835, K. Gerold u. Sohn. gr. 8«.). (Diese vom Kauf« mann Matthäus Elsinger verfaßte Schrift bringt eine genaue Darstellung des Zustande- kommens des Kopal'Denkmals und des Ko» pal'Invalioenfonoes, und derHauptantheil bei beiden muß unbedingt Elsinger zuerkannt werden. Auch ist dieser Schrift eine lithogca« phirte Ansicht des Koftal-Denkmals beigegeden.) — Oesterreichischer Soldatenfreund (Wien, 4°.) 1833, S. 671.- „Enthüllung des Kopal.Denkmals". — Gratzer Ze i tung 1860, Nr. 108. —Znaim er Wochenblatt 1354, Nr. 3?: „Rechnung über die Kosten des Kopal'Denkmals in Znaim".) — Kopal.- Horn. Dieses schöne Horn, aus Silber gear- beitet, wurde von der küiscrl. Armee dem 10. Feldjäger.Bataillone als Ausdruck der Anerkennung für sein heldenmüthiges Kämpfen bei Sta. Lucia und Vkenza l549 verehrt. Es ist ein Signalhorn, auf welchem in einem von., dem kaiserlichen Doppelaar gehaltenen silbernen Schilde die Worte: „klonte tisrico" und „lvopki rult". am unteren Rande aber: „Dem tapfern 10. Iäger«Pataillon die italie« nische Armee unter dem Sieger Radetzky, 1848" zu lesen sind. ^Die Abbildung und Beschreib düng siehe in Strack's Buche.- „Das Kopal» Denkmal in Znaim", S. 12l.) — Gedichte an Aoplü. Die Heldenthat Ko pal's wurde auch in der Dichtung gefeiert und Q5. August Schi l l ing verherrlichte in einer Neihe rühm» voller Momente des österreichischen HeereL» auch den „Oberst Kopal bei Vicenza" und I . N. Höltzl widmete ihm in Versen eine „Erinnerung" (abgedruckt im Oesterreichischen Zuschauer 183«). — Porträte. 1) Lith. von Cd. Kaiser (Wien, Paterno. kl. Fol.); — 2) lith. von Ieydolot (Wien, Neumann, 4«. u. Fol.) sin der Serie der Maria There> siemiiter); — 3) guter, schöner, wohlgetrosst.'' ner Holzschnitt in Strack's Buche: „Das Kopal'Denkmal in Znaim", ohne Angabe deö Zeichners und Holzschneiders. — Freiherr'- liches Wappen. Rother Schild mit Schildes« Haupt uno erhöhtem Schildeöfuße. Im silver-- nen Schildeshaupte drei quer nebeneinander gereihte blaue Sterne. Ueber dem erhöhten sil» kernen Schildeöfuße ist eine autz dem Fußrande des Schildes aufsteigende blaue Spitze gezogn. Im rothen Schilde ist ein blankes quergeleg» tes Schwert an goldenem Gefäß zu sehen. In der blauen Spitze erscheint die Abbildung
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Volume 12
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Klácel-Korzistka
Volume
12
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1864
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
528
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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