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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14
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Page - 341 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Volume 14

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Leithner 341 Leithner zug in Südtirol und in Italien, dann die Ereignisse bei Wien, im Jahre 1848/49 den Feldzug in Ungarn mitgemacht und den Ge< fechten bei Mal6, Cisano. auf dem Monte Baldo (lt. Juni), bei Spiazzi (am 18. Juni 1848), ferner bei Ferrara und Riuoli, der Cernirung und Beschießung von Peschiera, der Cernirung von Wien. den Schlachten bei Schwechat. Kapolna und Komorn bei« gewohnt. Für sein tapferes Verhalten bei Cisano und bei Spiazzi ward ihm am 27. Februar 1849 die Allerh. Zufriedenheit zu erkennen gegeben und er mit dem Ver« dienstkreuze ausgezeichnet. Hauptmann L. war es auch, der als Commandant der Grenadier- Division Baden am Morgen deS 7. October 1848, nach Erkrankung des rangsältesten Hauptmanns, das Commando der durch die Ereignisse des 6. Octobers von der Wiener Gar- nison getrennten Abtheilung des Grenadier- Bataillons Richter, bestehend aus 9 Ober« ofsicieren und 500 Unteroffizieren und Grena» dieren mit der Fahne, übernahm und dicse Abtheilung nach Ueberwindung nicht gerin- gcr Schierigkeiten der im Schwarzendergischen Garten aufgestellten Wiener Garnison voll« zählig zuführte. In Anerkenung stiner 33jäh« rigen ausgezeichneten Dienstzeit wurde L. im Jahre 1856 mit dem Ehrenworte Edler von in den österreichischen Adelstand erhoben. ^Adelstands' D ip lom vom 23. Juni 1856. — Wappen. Gevierteter Schild. 1 u. 4: in Silber ein aus dem Fußrande ragender blauer Felsenberg,' 2 u. 3: von Roth über Gold quergetheilt, zeigt oben einen wachsen» den uorwärtssehenoen silbernen Löwen mit Doppelschweif, unten einen achtspitzigen blauen Stern. Auf dem Schilde ruht ein gekrönter Turnierhelln, aus dessen Krone ein vorwärts' gekehrter geharnischter Mann mit offenem Visir, grüner, von der linken Achsel zur rech- ten Hüfte herabhängender Feldbinde, empor« wächst, in der bloßen rechten Hand schwingt er einen Morgenstern über sich, die Linke hält einen ehernen Nadelschild neben seiner Brust. Die Helm decken sind rechts blau mit Silber, links roth mit Gold belegt.^ — 3. Joseph Alexander Ritter von Leith» ner (Artillerie-Stabsofficier, geb. zu Wien im Jahre 1307). trat im Alter von 17 Iah' ren. am 3. September 1823. in das 2. Feld« artillerie«Regiment ein, kam auS diesem im März 1833 in das Feuerwerkcorps, im Juni 1838 als Oberfeuerwerker in das Bombar- diercorps und wurde am 16. November ls43 Lieutenant im 5. Artillerie>Regimente. An« fangs 1847 in gleicher Eigenschaft in das Bombardiercorps übersetzt, kam er aus die- sem am 1. September 1848 alS Oberlieute» nant in das 4. Artillerie-Regiment, schon nach wenigen Tagen in gleicher Eigenschaft in daS Bombardiercorps und aus diesem am 1. Juni 1831 als Hauptmann 1. Classe wieder in das 4. Artillerie-Regiment, worauf er am 1. August l854 Hauvtmann 1. Classe im 5. Artillerie-Negiment wurde. In den Feldzüqen 1848 und 1849 hat fich L. in Italien namentlich als Lieutenant und Batteriecom- mandant bei der Beschießung von Treviso, ferner bei jener von Venedig und ganz be- sonders bei der Belagerung von Malgbera (27. Mai 1849) durch große Tapferkeit auS» gezeichnet. In Anerkennung derselben erhielt er mit Allerh. Entschließung vom 11. Juni 1849 den Orden der eisernen Krone 3. Classe, welcher Verleihung im Jahre 1833 statuten- mäßig die Erhebung in den Freiherrnstand folgte. Am 12. Juni 183ö wurde Ritter von 3. zum Major beim Artilleriestabe befördert und ward der kaiserl. Gesandtschaft in Berlin zugetheilt, am 13. August 1863 rückte er zum Oberstlieu« tenant in seiner Waffe vor und befindet sich in dieser Eigenschaft als aä latus des PräseS beim Artillerie. Comitö. ^Ritterstands. D i ' plom vom 27. October 1853. — Wappen. Ein quer und halb nach der Länge getheilter Schild. Oben im Luftfelde eine Bogenbrücke auf der Theilung von natürlichem Mauer- werk erbaut und im sechsten so wie im neunten ihrer eilf Bogen gesprengt, mit einem in die zweite Sprengung eingestellten natür^ lichen Bombenmürser auf seinem Gestelle in schrägrechter Nichtung. Unten rechts im silber» nen Felde erheben sich aus dem unteren Fuß» rande drei rothe schwarz ausgefugte Thürme, jeder mit ausgebrochenem Thore und zwei eingespitzten Zinnen, der mittlere erhöht. Links im blauen Felde ein aufspringender goldener Löwe mit ausgeschlagener rother Zunge. Auf dem Schilde ruhen zwei zueinandergekehrte gekrönte Turnierhelme, die Krone des rechten Helms trägt einen auf seinem Eldogen ruhenden geharnischten Arm mit über sich gezücktem blanken Schwerte an goldenem Griffe. Aus der Krone des linken Helms erschwingen sich drei wallende Straußenfedern, und zwar eine rothe zwischen zwei blauen. Die Helmdecken sind rechts roih mit Silber, links blau mit Gold belegt. — Dieser und der Vorige fehlen in K n e sch ke's Neuem allge
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Volume 14
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Laicharding-Lenzi
Volume
14
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1865
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
550
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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