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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Leon-Lomeni, Volume 15
Page - 386 -
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Page - 386 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Leon-Lomeni, Volume 15

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Löffler 38ß Löffler Bilder erheben sich nicht über das Genre hinaus. 3. hat Ideen und malt nicht, wie sie viele Andere, die sich dem Genre zugewendet, was ihnen einfallt und oft Objecte die geradezu unmalbar sind; Löffler greift in das volle und reiche Leben und greift immer glücklich, er hat dieß mit unserem Dan hauser und dem englischen Wi lk i r gemein, nur fehlen ihm die virtuose Technik des letzteren, der herbelegische Ton des Ersteren. I n sei- nen früheren Bildern war 3. mit dem Farbenton des Fleisches nicht sehr glück- lich, und das nicht eben künstlerische Zie- gelroth einige Zeit vorherrschend; nach seiner Rückkehr von Paris war dieser Farbenton verschwunden, hingegen war ihm eine andere auch nichts weniger als den künstlerischen Eindruck wohlthuende Manier haften geblieben, in der Gruppi- rung seiner Farben wechselten nämlich immer Braun und Blau mit einem schmutzigen Weiß, wodurch jeder Farben- Wechsel in voraus aufgehoben wird. Auch diese Manier zeigt sich auf späteren Bil. dern nicht mehr. Im Nebligen ist seine Zeichnung correct und die Gruppirung geschickt, am höchsten steht er jedenfalls in der Behandlung von Stoffen aus der polnischen Geschichte und sein „Czar- niecki", wie seine „Rückkehr von Wiens Belagerung", sind echte CabinetSstücke, die reichen und verdienten Beifall ernte- ten. Seit mehreren Jahren schon lebt und arbeitet der Künstler in Wien. Die Künstler aller Zeiten und Völker. Begon» nen von Prof. Fr. Mül ler , fortgesetzt von Dr. Karl Klunz inger (Stuttgart i860, Eb» ner u. Seubert, gr. 8".) Bd. I I , S. 6ll. — Kataloge der Monats<Ausstellungen des österreichischen Kunstuereins in Wien (8".) 1852. Februar, Nr. 32 u. 33. April Nr. 66, October Nr. 2l , November Nr. 43; 1853, April Nr. 33. September Nr. 38. October Nr. 47; 1854. Juli Nr. 2 ; 1855. Juni Nr. 20. November Nr. 1; 1856, Februar Nr. 9, März Nr. 32. Mai Nr. 17. 26, November Nr. 6. 7i, 74. December Nr.1, 48; 1857, Februar Nr. 28, September Nr. l6; 1858, März Nr. 30. Mai Nr. 29, October Nr. 10. 22; 1859. Jänner Nr. 4l , »7. April Nr. 39; 18K0. Jänner Nr. <0, April Nr. 12. Mai Nr. 3; 18hl, Iän» ner Nr. 6, Mai Nr. 49. 64; October Nr. 21, November Nr. 13. 34; 1862. Mai Nr. 4. April Nr. 10, October Nr. 1; 1863. September Nr. 19. — Eng ert (Erasmus) , Katalog der mo» dcrnen Schule der k. k. Gemälde-Gallerte im Beloedere zu Wien (Wien 1860. Gerold, 80.) S. 19. — I>o5t6i>, d. i. der Fortschritt (Wiener Unterhaltungsblait in polnischer Sprache), herausgegeben von O siecki. Jahr- gang l860, S. 132. — 0225, d.i. die Zeit (Krakauer polit. Blatt) 1860, Nr. 93.- „^w> Ltana odla,2ow n Xrakonio". — Luksio, Slavische Blätter (Wien, 4«) I. Jahrgang (1865), S. 604. Außer obigem Maler Leopold Löff ler sind noch mehrere Künstler und andere Personen dieses Namens aus älterer und neuerer Zeit bemerkenswerth,, und zwar: 1. Christoph L. lsiehe Nr. 8 ä). — 2. Elias L. lsiehe Nr. 8 o). — 3 Ferdinand L ssicheNr. 8^. — 4. Franz Vaver L. (geb. zu Komotau in Böhmen im Jahre 1?51, gest. zu Dresden 18. April 1817) hatte die Theologie studirt und kam nach Dresden, wo er ton. sächsischer Hofcaplan und Hofprediger wurde. Er war ein vortreff- licher Kanzelredner und von seinem Könige mit dem sächsischen Verdienstorden ausgezeich< net worden. ^Erneuerte vaterländische Blätter für drn österreichischen Kaiserstaat (Wien. Strauß, 4".) Jahrgang 1817, Intelli« genzblatt S. 392.) — 5. Gregor L. lstehe Nr. 8 o). — 6. Hanns Christoph 3. lsiehe Nr. 8 c). - 7. Kar l L. (geb. zu Haslach im Mühlviertel Oberösterreichs). Zeitgenoß. Ein noch junger, jetzt in Wien sich fortbildender Künstler, der anfänglich die kaufmännische Laufbahn betreten hatte und längere Zeit Commis in einer Wiener Handlung war. Doch gab er endlich diese Richtung auf und wurde aus Vorliebe Maler. Mit seinen ersten Arbeiten trat er in Linz in die Ocssentlichkeit. Es war ein „Mädchenkopf", eine Studie, aus welcher aber bereits deutlich die nicht gewöhnliche künstlerische Begabung 3.'s sprach. Wenn Herausgeber nicht irrt. so hatte der Künstler im Juni 1861 ein Knaben.Porträt ausgestellt, welchem nach mehrjähriger Pause eine Genrestudie, „Das Erdbeerenmädchen", folgte, das vom österreichischen Kunstvereine
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Leon-Lomeni, Volume 15
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Leon-Lomeni
Volume
15
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1866
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
499
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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