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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Volume 17
Page - 375 -
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Page - 375 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Maroevic-Meszlenn, Volume 17

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Menft 378 Mmter Persönlichkeiten, ja sogar in ihre Thätig» keit persönlich eingreifend, mitgelebt hatte. Freiherrnstands« D ip lom vom 23. Novew» ber t85i. — Katholischer Wahrhei ts. freund (Grah. 4«.) 18<i3, Nr. 38 u. 39: „Da« niel Freiherr uon Mensi'Klarbach. Nekrolog". - Wiener Ze i tun« l863. Nr. 225. S. 892: „Freiherr uon Mensi'Klarbach". — Gothaisches genealogisches Taschen« buch der freiherrl ichen Häuser (Gotha, I . Perthes. 32°.) Jahrgang l866, S. 633. — Heutiger Familienstand der Freiherren Meusi von Klarlmch. Daniel Freiherr Mensi von Klarbach war (seit 3l. Mai 1812) uermält mit Felmtas gebornen Hulk'r, und staminen aus dieser Ehe folgende Kinder: l) August (geb. 5. März !8l9). k k. Haufttmann in der Armee; — 2) Susanna (geb. 14 Februar 1813); — 3) Kar l (geb. 3. Jänner I82l), k. k. Kreiscommissär zu Innsbruck, vermalt mit Auguste gebornen Freiin von SlmiVach zum 5tock und !.'ulluch, welcher Ehe bisher drei Söhne: Alfred (geb. 18. December «834). Otto (geb. 28. Mai 1837). Hugo (geb. 8. August 1839) entstammen; — 4) Joseph (geb. 29. April 1822). k. k, Ministerial-Con» cipist im Finanzministerium, vermalt lseit 16. August l853) mit Aloifil! Airpl. Kinder dieser Ehe sind: Frauz (geb. 21. April l854). August (geb. 11. Ortuber 1835), Mar ia (geb. 13. Juni 1837), Kar l (geb. 17. Sep. tember 1861); — 3) Mar ia (geb, 14. Fe» bruar1824). vermalte Schmidlcm; — 6) Anto- nia(geb. 18. Dec. 1825), vermalte 5cl,ftrls,. — Wappen. Gearteter Schild. 1.- in Vl^u die aus einem in der unteren Hälfte sich ausbrei- tenden Gewässer natürlicher Farbe aufstei» gende goldene Sonne; 2: in Silber auf der Theilung ein Adler mit ausgeschlagenrr rother Zunge und ausgebreiteten Flügeln; 3: jli Gold ein rocher, auf dem Fußrande stehender, im Schnabel einen Zorbeerlranz emporhalten» der Adler mit ausgespannten Flügeln; 4: in Blau ein geharnischter, mit goldenen Span» gen gezierter Ärm, der ein blankes Schwert an einem goldenen Gefäße zum Streiche schwingt. Auf dem Schilde ruht die Frei, Herrnkrone, auf welcher sich zwei zueinander« gekehrte gekrönte Turnierhelme erheben. Aus der Krone des rechten Helms ragen zwei offene, mit den Sachsen gegerninandergekehrte Adlerftügel, der rechte von Silber und Roth, der linke von Blau und Gold quer durch» schnitten. Aus der Krone des linken Helms erheben sich drei wallende Straußenfedern, deren mittlere golden, die rechte blau und die linke roth ist. Helm decken Jene des rechten Helms sind blau mit Gold. jene des linken roth mit Silber belegt. Das frühere ritter» liche Wappen war — mit Weglassung der Frei- herrnkrone — ganz gleich mit dem obbeschrie» - benen freiherrlichen. Menteli, stehe: Wandelli, David M . XVI, S. 360). Meitter, Franz (Bürger von Wien und Humanist, geb. zu Wien 27. No» vember 1814, gest. ebenda 27. April 4866). Dem Fabriksfache sich widmend, wurde er im I . 1836 Bürger von Wien, und übernahm im Jahre 1840 eine Sei» denzeugfabrik. welche er bis zu seinem Tode fortführte. Von seinen Arbeitern, für die er auch in höchst humaner Weise sorgte, wie ein Vater geliebt, war, er eine auf seinem Grunde — dem Neubau - allgemein geachtete, ja verehrte Per« sönlichkeit. In den Jahren 1840. 1842. 1845, 1850 und 1860 erbaute er auf dem Grunde sieben Hauser, in welchen zu wohnen sich Alles drängte, und der» jenige sozusagen es als einen Glücksfall ansah, der eine Wohnung in einem der« stlbeu erlangte. Denn Menter steigerte nie die Zinse und kündigte keiner seiner Parteien. Es war ein offenes Geheim» in'ß, daß der ZinS, den er von ärmeren Parteien am Verfalltage erhielt, öfter von ihm in heimlicher, der Partei nnbe» kannter Weise derselben Tags vorher zugestellt, oder wenn eine solche mit allen Entbehrungen sich den Zins oft vom Nöthigsten abgekargt hatte, ihr derselbe ebenso heimlich wieder zurückgestellt wurde. Edler Bürgersmn verbunden mit echter Humanität, die sich steigerte, wenn die Zeiten schlechter und bodrängnißvoller wurden, bildeten den Grundzug seines Charakters. Viele Jahre hindurch war er Orlsschulaufseher und leistete als sol-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Maroevic-Meszlenn, Volume 17
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Maroevic-Meszlenn
Volume
17
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1867
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
506
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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