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Molinari 488 Mlinary
cks
1782, 4".);
(idiä. 1761, 8«.); — „Ds
(ibiä. 1764, 8".). Wie
Hecker in seiner Geschichte der neueren
Heilkunde berichtet, hätte es vornehmlich
M^olinari's Einfluß bei Störck durch,
gesetzt, daß sein Schwiegersohn Stol l
die Stelle de Haen's erhielt.
In H ecker's „Geschichte der neueren Heilkunde"
erscheint Mol inar i an zwei Stellen, ein»
mal. S. 559, als Christoph Mol inar i Edler
von Mühlfeld, das andere Mal auf S. 303
als Mol i tor Edler von Mühlfeld. Bei.
des ist falsch. Mol inar i war nicht uon Adel
und ist auch nicht geadelt worden; in den
Archiven des Ministeriums des Innern findet
sich außer einem Marchese Barthol. Moli«
nari. der mit Diplom ääo. 17. Juni 1723
das Marchesat erhielt, nur der in neuester
Zeit (1854) in den Ritterstand mit dem Prä«
dicate uon Monte Pastello erhobene Feld»
marschall'Lieutenant (damalige Oberst) Mo«
linary ^s. d. Folg.) vor. Eine Adelsfami«
lie Mol i tor von Mühlfeld besteht wohl.
und zwar heute noch, in Baden und Preu-
ßen, aber ein Arzt Christoph Moli tor Edler
von Mühlfeld ist nicht bekannt. Wohl gibt
eS einen Arzt Franz Joseph Moli tor,
der im Jahre 1734 ordentlicher Professor der
Medicin an der Hochschule zu Heidelberg und
im Jahre l739 Leibarzt des Fürsten Eßter.
hiizy in Wien war, und einen zweiten, auch
des Namens Mol i tor, der wohl auch Zeit«
genösse Mol i nari's war, aber nicht in
Wien. sondern in Mainz die Praxis ausübte,
ferner die von Christoph sehr abweichenden
Taufnamen Nikolaus Karl führte, nicht
adelig war und auch nicht das Prädieat von
Mühlfeld besaß. Wie Hecter in obigen
doppelten Irrthum verfiel, ist um so schwe«
rer zu entnehmen, als in allen von ihm
benutzten Quellen Mol inar i einfach als
Christoph Mol inar i erscheint. Wecker
( I . F. C.). Geschichte der neueren Heilkunde
(Berlin 1839, Theod. Christian Friedrich Ens<
lin. 8°.) S. 5liä u 539. — Meusel ( I . G.).
Lexikon der vom Jahre t?50 bis 1800 verstor-
benen teutschen Schriftsteller (Leipzig lüOii, Gerh. Fleischer. 8°.) Bd. IX, S. 241. —
(De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein
Versuch (Wien 1776, Ghelen'sche Schriften,
8°.) I. Bandes 1. Stück, S. 352.)
Uolinary von Monte Pastello, Anton
Ritter von (k.k.Feldmarschall'Lieu.
tenant, geb. zu Titel in Ungarn im
Jahre 1820). Trat am 1. October 4833
als Cadet bei dem Pionniercops ein und
diente in demselben, bis Mai 1836. Am
16. Mai g. I . kam er als Kaisercadet
in das Infanterieregiment Erzherzog
Friedrich Nr. 16 und aus demselben am
5. August 1837 als Lieutenant zu Baron
Mayer-Infanterie Nr. 43. Mit 1< März
1839 wurde er zum Pionniercorps als
Lieutenant 2. Classe zurückversetzt, aus
diesem am 12. August 1842 als Ober-
lieutenant zu Graf Hartmann-Infante«
rie Nr. 9 befördert. In gleicher Eigen»
fchaft kam er am 1. März 1843 zum
General'Quartiermeisterstabe und rückte
in demselben am 18. Jänner 1847
zum Hauptmann, am 21. Februar 1849
zum Major vor. Am 29. September
1839 wurde er Oberstlieutenant und am
30. November d. I . Oberst bei dem
Flottillencorps, in welcher Eigenschaft er
auch bei dem vereinigten Pionnier» und
Flottillencorps verblieb. Im Jahre 1839
wurde M. zum General-Major, befördert
und erhielt eine Brigade bei dem
3. ArmeecorpZ und am 3. Juni 1863
zum Feldmarschall'Lieutenant und Com«
Mandanten der zweiten' Division in
Wien. Innerhalb dieser verhältnißmaßig
kurzen Laufbahn hat M. im Jahre 1848
den Feldzug in Italien mitgemacht und
in demselben die ersten Proben seiner
Tapferkeit gegeben. Als Hauptmann
hatte er den oberen Gardasee behauptet
und den Feind verhindert, in das Sarcha»
thal zu debouchicen. Dadurch wurde den
Unserm die Communication über Ponale
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Metastasio-Molitor, Volume 18
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Metastasio-Molitor
- Volume
- 18
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1868
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 522
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon