Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18
Seite - 455 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 455 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18

Bild der Seite - 455 -

Bild der Seite - 455 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18

Text der Seite - 455 -

Molinari 488 Mlinary cks 1782, 4".); (idiä. 1761, 8«.); — „Ds (ibiä. 1764, 8".). Wie Hecker in seiner Geschichte der neueren Heilkunde berichtet, hätte es vornehmlich M^olinari's Einfluß bei Störck durch, gesetzt, daß sein Schwiegersohn Stol l die Stelle de Haen's erhielt. In H ecker's „Geschichte der neueren Heilkunde" erscheint Mol inar i an zwei Stellen, ein» mal. S. 559, als Christoph Mol inar i Edler von Mühlfeld, das andere Mal auf S. 303 als Mol i tor Edler von Mühlfeld. Bei. des ist falsch. Mol inar i war nicht uon Adel und ist auch nicht geadelt worden; in den Archiven des Ministeriums des Innern findet sich außer einem Marchese Barthol. Moli« nari. der mit Diplom ääo. 17. Juni 1723 das Marchesat erhielt, nur der in neuester Zeit (1854) in den Ritterstand mit dem Prä« dicate uon Monte Pastello erhobene Feld» marschall'Lieutenant (damalige Oberst) Mo« linary ^s. d. Folg.) vor. Eine Adelsfami« lie Mol i tor von Mühlfeld besteht wohl. und zwar heute noch, in Baden und Preu- ßen, aber ein Arzt Christoph Moli tor Edler von Mühlfeld ist nicht bekannt. Wohl gibt eS einen Arzt Franz Joseph Moli tor, der im Jahre 1734 ordentlicher Professor der Medicin an der Hochschule zu Heidelberg und im Jahre l739 Leibarzt des Fürsten Eßter. hiizy in Wien war, und einen zweiten, auch des Namens Mol i tor, der wohl auch Zeit« genösse Mol i nari's war, aber nicht in Wien. sondern in Mainz die Praxis ausübte, ferner die von Christoph sehr abweichenden Taufnamen Nikolaus Karl führte, nicht adelig war und auch nicht das Prädieat von Mühlfeld besaß. Wie Hecter in obigen doppelten Irrthum verfiel, ist um so schwe« rer zu entnehmen, als in allen von ihm benutzten Quellen Mol inar i einfach als Christoph Mol inar i erscheint. Wecker ( I . F. C.). Geschichte der neueren Heilkunde (Berlin 1839, Theod. Christian Friedrich Ens< lin. 8°.) S. 5liä u 539. — Meusel ( I . G.). Lexikon der vom Jahre t?50 bis 1800 verstor- benen teutschen Schriftsteller (Leipzig lüOii, Gerh. Fleischer. 8°.) Bd. IX, S. 241. — (De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen'sche Schriften, 8°.) I. Bandes 1. Stück, S. 352.) Uolinary von Monte Pastello, Anton Ritter von (k.k.Feldmarschall'Lieu. tenant, geb. zu Titel in Ungarn im Jahre 1820). Trat am 1. October 4833 als Cadet bei dem Pionniercops ein und diente in demselben, bis Mai 1836. Am 16. Mai g. I . kam er als Kaisercadet in das Infanterieregiment Erzherzog Friedrich Nr. 16 und aus demselben am 5. August 1837 als Lieutenant zu Baron Mayer-Infanterie Nr. 43. Mit 1< März 1839 wurde er zum Pionniercorps als Lieutenant 2. Classe zurückversetzt, aus diesem am 12. August 1842 als Ober- lieutenant zu Graf Hartmann-Infante« rie Nr. 9 befördert. In gleicher Eigen» fchaft kam er am 1. März 1843 zum General'Quartiermeisterstabe und rückte in demselben am 18. Jänner 1847 zum Hauptmann, am 21. Februar 1849 zum Major vor. Am 29. September 1839 wurde er Oberstlieutenant und am 30. November d. I . Oberst bei dem Flottillencorps, in welcher Eigenschaft er auch bei dem vereinigten Pionnier» und Flottillencorps verblieb. Im Jahre 1839 wurde M. zum General-Major, befördert und erhielt eine Brigade bei dem 3. ArmeecorpZ und am 3. Juni 1863 zum Feldmarschall'Lieutenant und Com« Mandanten der zweiten' Division in Wien. Innerhalb dieser verhältnißmaßig kurzen Laufbahn hat M. im Jahre 1848 den Feldzug in Italien mitgemacht und in demselben die ersten Proben seiner Tapferkeit gegeben. Als Hauptmann hatte er den oberen Gardasee behauptet und den Feind verhindert, in das Sarcha» thal zu debouchicen. Dadurch wurde den Unserm die Communication über Ponale
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Metastasio-Molitor, Band 18"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Metastasio-Molitor, Band 18
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Metastasio-Molitor
Band
18
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
522
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich