Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21
Page - 204 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 204 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21

Image of the Page - 204 -

Image of the Page - 204 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21

Text of the Page - 204 -

204 Mffy er bei Lebzeiten kennen zu lernen genug Gelegenheit gehabt, war nicht im Stande, seinen heiteren Sinn zu trüben, den er bis zu seinem letzten Augenblick bewahrt hatte. Noch sei bemerkt, daß der Graf. als einmal schon seine Vermögensvev hältnisse in eine Krisis gerathen waren — es war dieß um das Jahr 1820 — sich durch eine. Lotterie aus seiner bedenk- lichen Zage riß. Es wurden nämlich sein Theater, seine Villa und sein Schmuck ausgespielt. Der glückliche Gewinner, ein armer Einwohner aus Tyrnau an der ungarisch-mährischen Grenze, zog die Abfindungssumme von 300.000 fi. den obgenannten Gewinnstobjecten vor. — Ein Bildniß des Grafen in Miniatur von Stubenrauch und sehr ähnlich ge« malt, besand sich seiner Zeit in der Villa des Grafen in Hernals. Wohin es später gekommen, ist nicht bekannt. Der Graf war unvermalt geblieben, sein Bruder Leopold pflanzte diesen (mittleren) Ast der alteren Hauptlinie fort. Der Ungar. Redigirt von Hermann Klein (Pesth. schm. 4°.) I. Jahrg. (1842). Nr. 239: Biographische Skizze von H. Börn stein. -^ Oesterreichische Nat ional < Encyklo« pädie von Gräffer und Czikann (Wien 1833, 8°.) Bd. IV, S. 441. — Lewald's Europa (Stuttgart, schm. 4«) 1840, I. Bd. 9. Lieferung. — Seyfr ied (Ferdinand Rit< ter von), Rückschau in das Theaterleben Wiens seit den letzten fünfzig Jahren (Wien 1864, so.) S. 1' „Graf Palffy und das Kinderbal- let in seinem Theater an der Wien"; S. 7: „Doppeltes Glück und Ende" ^nit einzelnen interessanten Zügen aus dem Jeden des Gra» fen j^. — Couversationsblatt. Redigirt von Gräffer (Wien, gr. 8".) I I I . Jahrg. (182l), Nr. 99.- „DaS Palais des Grafen Ferd. Pälffy in Hernals". — Gräffer (Franz), Kleine Wiener Memoiren (Wien 1843. Beck. 80.) Bd, I I I , S. 24, im Artikel: „Neuere Grabenschau" sGräffer entwirft darin in seiner drastischen Weise ein treffendes Bild dieses Kunstmäcens^. I. Zur Genealogie der Fürsten und Vrasen Pälssy. Die Päl f fy sind ein uraltes ungarisches lecht, dessen Ursprung von den Genea- logen verschieden angegeben wird. So wäre es nach Einigen sogar deutscher Abstam- mung und leite diese von einem Grafen Con» rad von Alten bürg ab, der um das Jahr 1028 als Abgesandter Kaiser Conrad's I I . nach Ungarn gekommen und der Stammvater drs ausgebreiteten Geschlechtes Konth ge. worden sein soll. Thurocz wieder (k. H, c. 14, V- 24) betrachtet den gepriesenen P oth oder Both als den Ahnherrn des ganzen Stammes, der sich im 12. Jahrhunderte, da er vielleicht schon zu sehr angewachsen war, in die Geschlechter Konth und Hedervär gespalten. So wären denn die Konth, He« dervär und Päl f fy nur Zweige eines Stammes. Konth P ä l (Paul Konth), der mit Valharina Issuss verheir'athet war. hin« terließ einen Sohn Pau l (II.), der sich zuerst des zusammengezogenen Namens Päl f fy , d. i. Pauli Küu5, bediente. Obigen Pau l und seine Gattin Katharina nehmen nun die Genealogen als die Stammeltern des Pälffy'schen Hauses an. Paul's (II.) Sohn Nikolaus (I.) erscheint schon als Besitzer von Derczika in der Schütt im unteren Be- zirke des Preßburger Comitates, und von Rär<5 im Czilisközer Bezirke des Raaber Co» mitates. Sein Sohn Laurenz auf Cselestö wohnte der Schlacht bei Mohlics, im Jahre 1326, als Hauptmann der Insurrektion des Preßbur>ier Comitates bei» und wurde mit Anna VäMi V>,iter des Paul (III.), der nach seiner Vermälung mit Clara Erhöbu v. Csorna, einer 'Erbtochter ihres Hauses, Namen und Wappen der Erd ödy annahm, so daß seither die Päl f fy sich Päl f fy «Erd öd schreiben. Nun setzt sich die Aufeinanderfolge von Vater auf Sohn und Enkel in den verschiedenen Verzweigungen des sich immer weiter aus» dehnenden Geschlechtes in leicht übersichtlicher Weise fort. Schon mit Paul 's (III.) Enkeln Thomas (I.). Johann (I.). Stephan (I.) und Nikolaus (II.) beginnt d.is Geschlecht sich zu verzweigen, aber des Thomas, Io« hann und Stephan Nachkommen erloschen in den Enkeln und Urenkeln, und nur die Nach« kommenschaft deS berühmten Helden Niko- laus (II.) blüht noch fort und treibt Zweig auf Zweige. Von Nikolaus' (II.) Söhnen Ste- phan (II.). Johann (II.) und Pau l (IV.) erlischt die Nachkommenschaft Johann's in seinen Kindern, jene Paul 's in seinem Ur» enkel Joseph Kar l in der ersten Hälfte des l8 Jahrhunderts, jene Stephan's aber blüht
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Volume 21
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
O'Donnel-Perényi
Volume
21
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1870
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
542
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich