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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21
Page - 218 -
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Page - 218 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Volume 21

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Mffy 218 MM verbesserten sich Stcphan'ö Verhältnisse sehr. Im I. 1634 wurde St efth an in den Grafen« stand erhoben In seiner Ehe mit Eva 3u< fanna Gräfin ftuchljaim hatte er eine Tochter Mar ia und einrn Sohn Nikolaus (IV.) königlichen Kronhüter lNr. 28). — 38. Tho- mas '(!,), der älteste Sobn des Peter Pälf fy und der Sophie Der sffy. Tho« mas war Hauptmann von Palota und er- warb für siä, und seine Nachkommenschaft im Jahre I38l die freiherrliche Würde. Die Nachkommenschaft Thomas' erstreckte sich aber nicht über seine Enkel hinaus, diese waren ein Sohn und eine Tochter seines Sohnes Thomas (II.). Die Tochter Sa- bine ward cm Stanislaus Niczyl.'zki ver- beirathet; der Sohn Thomas aber ist der nachfolgende Thomas (III.). — 39. Tho- mas (III.) (Bischof, zuletzt von Neutra, gest. 7. Mai 1679), hatte die geistliche Laufbahn betreten, wurde im Jahre 1648 Domherr von Gran und im Jahre 1630 Bischof von Csanäo. Von Csanäd kam er 1658 in gleicher Eigenschaft nach- Waitzen, 1661 nack Erlau und 167 l nach Neutra, wo er auch. nachdem er die das I M - zuuor übernommen? Würde eines ungarischen Hof- kanzlers in schwerer Zeit bis zu seinem Tode bekleidet hatte, im Jahre 1679 am 7. Mai starb. Adam Wol f in seinem Werke: „Fürst Wenzel Lobkowitz, erster geheimer Rath Leopold I." (Wien 1863), gibt ein ebenso treues, als wenig erbauliches Bild der Zu< stände in Ungarn während der Jahre 1566 bis 1680, wo noch die Nachwehen der Ver< schwörung von Nädnsdy. Zr iny. Tat- trnbach und Fr an gift an fühlbar waren, Ioh.'.nn Kaspar Freiherr von Ampringen als Gubernator schaltete und die commandi« renden Generale Span kau, Kobb, Ca-> raffa und Strassoldo auf eigene Faust reformirten und Ungarn — das jedoch aus seiner Vergangenheit immer noch keine Lchre für eine gedeihliche Zukunft zichen will — alle Segnungen des Säbelregiments fühlen ließen. Auch ist von diesem Thomas Pälffr, aus der Zeit, da er noch Domherr in Gran war, eine Leichenrede bekannt, die unter dem Titel: ^1^52 luruZ xerenuiü, seu, oratio iu exshuiiä Mu,5tr. (.'oinitis . . . 3?l-3.nri8ci I'orFacs äs HimeL etc. k2dita äis 17. Oec 1643" (Iren^illvi, 8<>.) im Drucke erschienen ist. lll. Wappen der Familie PlUffy — der fürst- lichen Linie — und dcr Pälffy-Daun. Das Stamm wappen der Familie Pi l l f fy ist ein blauer Schild, aus dessen Fuße auf drei grünen Hügeln ein goldenes Rad mit fünf Speichen hervorragt, auf welchem ein wach« sender, nach den Diplomen bald goldener, bald natürlicher Hirsch mit zehn Enden zu sehen ist Dieses Wappenschild halten mit ihren Pranken zwei auswärts gekehrte ge< krönte goldene Löwen mit über den Rücken aufgeschlagenen Schwänzen, und das ganze Wappen umgibt ein rother herabhängender, mit GolD eingefaßter, mit Hermelin gefütter< ter Mantel, welcker mit einem Fürstenhute bcdrckt ist — Da5 Wappen der Pälfsy- Daun besteht aus einem Mittelschi lde: das oben beschriebene Pälffy'sche Stamm« Wappen, welcheS auf ein ein goldenen Rucken- schiloe ruht. Diesen Rückenschild durchzieht ein Gitter von sechs, je drei schräge in» einander geflochtenen rothen Stäbeil, Auf dein Schilde ruhen zwei zueinander gekehrte Turnierhelme. Der rechte Helm tragt eine Krone, aus welchrr dcr goldene vorwärts gekehrte Hirsch des Stammwappens heraus wächst; der linke Helln trägt eine runde rothe Kappe nüt Hermelinaufschlag, auf welcker aber ein silberner Knopf angebracht ist, woraus drei silberne Straußenfedern sich erschwingen. Die Helm decken des rechten Helms find blau, Me des linkcn roth, beide mit Gold belegt. Den Schild halten die oben beschriebenen Löwen, deren jeder aber in seiner Vorderpranke eine auswärts abflat» tornde Fahne mit silberner 3al',zensvitze und etwas über sich geneigt, umfaßt hält, Die Fahne zur Rechten hat einen von Silber und Blau geschachteten Fahnenstock und zeigt im silbernen Felde vier, blaue Querbalken, wo» von di> oberen zwei mit einer goldenen Vierung belegt sind, welche zwei rothe Pfähle durchziehen. Der obere Fahnenrand trägt die Aufschrift „Aldenburg", dcr untere „Heder» var" in schwarzen gothischen Schliftzügen. Die Fahne, die der linke Löwe trägt, ist der früheren gleich, nur ist d'er Fabnenstock von Gold und Blau geschachtet, die bepfahlt? Vie« rung liegt allen vier Querstreifen auf, dann ist auf dem oberen Fahnernande „Poih". auf dem unteren „Kont", gleichfalls in schwarzen gothischen Schriftzügen, zu lesen. Mlffy von Erdöd, Johann (IV.) Graf(P alat i n und Ritter deS goldenen Vließes, geb. nach Einigen zu Vöröskö
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Volume 21
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
O'Donnel-Perényi
Volume
21
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1870
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
542
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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