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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Volume 24
Page - 308 -
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Page - 308 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Volume 24

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Namberg 308 Namberg zum General-Commando nach Brunn und von 1810 bis 5812 war er bei der'Lan- deöbesckreibung von Ungarn thätig. I r der russischen Campagne nahm er an den meisten Gefechten derselben Theil und zeichnete sich besonders in der Schlach bei Podubnie aus, während welcher e, demfranzösischenDivisions.GeneralRey nier zugetheilt war. Beweise glänzender Tapferkeit gab er in den Kämpfen der Jahre 1813 und 1814. In der Schlacht bei Dresden befand er sich als General- stabs-ChefbeiderDivisionCivala rt; im Aligust 1813 wurde er Hauptmann im Corps. In der Schlacht bei Leipzig kam er als Generalstabschef zur Grenadier Division des Feldmarsckall.Lieutenant Grafen Weißenwolf. In dieser drei tägigen Völkerschlacht nahm er mit den Grenadier-Bataillons Fischer und Call daö Dorf Dölitz, aus welchem unsere Division Bianchi von der feindlichen Uebermacht bereits herausgedrängt wor den. mit, wie es in der Schlachtrelation wörtlich heißt, „unwiderstehlicher Tapfer keit mit dem Bajonett". Sechsmal wurde der Ort genommen und eben so oft wieder verlöten, bis die Unseren den Sieg be- haupteten. Nun kam er in das Haupt» quartier des Feldmaischalls Fürsten Schwarzenbl l rg , nahm an der Schlackt bei Brienne und an anderen Gefechten theil, wurde dann der Division des Fürsten M o i i ; Liechtenstein zu» getheilt, mit welcher er die Kampfe bei Tcoyes und Viray mitmachte. Während des Congrefses arbeiteteR. im Bureau der Generale Radetzky und Langen au, kam dann. als der Feldzug im Jahre 1816 ausbrach, als Geneialstabs-Chef zur Divi. sionStutterhein, wurde darauf als österreichischer Commissär dem englischen Feldmarschall Herzog von Wel l i ng ton zugetheilt, in welcher Anstellung er bis zum Aachener Congresse im Jahre 1813 blieb. Er wurde englischer Seits mit dem Bath «Orden, von Frankreich mit der Ehrenlegion ausgezeichnet, nachdem er früher schon für seine Leistungen in den Feldjügen der Jahre 1813 und 18l4 von Nußland den Wladimir-Orden er> h.alten hatte. I n den darauffolgenden Fciedensjahren arbeitete er 1819 im statistischen Bureau in Wien, 1820 bei der Landeöbesckreibung in Ungarn und im Iahre1821,;umMajorimCorps befördert, erhielt er die Bestimmung nach Mailand. Als bald darauf die italienischen Unruhen ausbrachen, nahm er an den Gefechten bei Nouara und Norgo Vercelli als Ge> neralstabs-Officier der Avantgarde des Generals Nrettschn e id er Theil. Nun erhielt er eine diplomatische Mission nach Piemont und versah einige Zeit hindurch die Geschäfte der kaiserlichen Gesandtschaft zu Turin. Im Jahre 1821 wurde R. österreichischer Seits ausgewählt, um mit den Astronomen Carl in i und Plana die schon unter Napoleon begonnene Triangulirung in den Savoyer Alpen behufs der Neweisstellung der Abplattung der Pole wieder aufzunehmen, bei welcher ebenso mühe» als gefahrvollen Arbeit er zwei Sommer zubrachte. Im Jahre 1824 kehrte er nach Wien zurück, wo er bis 1826 bei dem Generalstabe arbeitete. Im Jahre 1827 kam er als Director der Landesbeschreibung nack Siebenbürgen, rückte dort 1831 zum Oberstlieutenant im CorpS vor und kam 1833 in gleicher Eigenschaft nach Graz. Im November 5838 wurde er zweiter Oberst im Infan> erie-Regimente Nr. 27 und 1837 über» nahm er zu Prag als erster Oberst das Commando deS Infanterie »Regiments Nr. 36, wurde 5843 General-Major und Brigadier zu Budweis und 1848 Feld- marschall ° Lieutenant. In Folgö der
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Volume 24
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Prokop-Raschdorf
Volume
24
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1872
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
450
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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