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H.«n 's, aL5 dem
(Prag 1772, 8«.)! - „
. 1773);
't «3. /<? <!«?!«" (ibiä.
st
« (idiä.
1774);X
Z5.
(Idiä. 1778); — „Zlü Jusefl! seine
streitet bei
tzsc»ss PinNe" (Prag 1773, 8°.)',
— ,An ien Mrrdrtuben Nähmen«" (ebd.
1778), eine Ode an den Präger Erz»
bischof; — „Hu«m/ll?n
et Z«,emi«m
^777; 2. Aufl.'1779);
i778); — „In l!« Ueniter l!« Minn
chg" (Prag i778, 8«.); — „M
hmn nun schöne«! t>, «n
" (ebd. 1779, 8».); — „Vnn den
b» MHIthüter nnb nnn l,n
VrMiillchkllt drr Pllrgltiülier tie« Hau«r5 dir
«nun M^en zu st. Inhann dem Giinker'
(ebd. 1779)1 — ,3nn dem GintlusHt l,rr
znien nni> iäsen Gkizter unk den Menschen"
(ebd. 1778; neue Aufl. 1780); — „Ser-
Mernng w lsiilchen GrUchte 3/am er'«,
Virgi l 'z, Nlllpstuck'«" (ebd. 1779,
1782)'
Mntter ; — „V°n öen
m Nütimen" (Prag
Zie!/. MM«, als ei« gnte
« (ebd. 1783): — «Hsii-
1783);'auch deutsch (ebd., im
näml. Ic>hce)i — „ M «agenannte K «kliitt ..." (ebd. 1783, 12°.);
— „Nllthülilche Gebet« (sio) und Gesüngl znm
Gclirauche i>er Nn'chstätlter Nirchenkinder" (ebd.
1780, 12«.). Außerdem hat S. viele
Gedichte und Aufsätze unter feinem und
fremden Namen in den belletristischen
Almanachen und Taschenbüchern seiner
Zeit erscheinen lassen.
(De Luca) Da« gelehrte Oesterreich. Ein Ver.
such (Wien l778, ».Trattnern. 8».) I. Bds.
2. Stück, S. lO5. — Pgrträt. Arnold 8<-.
Schönftld, Franz Thomas (Schrift,
steller, geb. zu Brunn in Mähren
1783, guillotinirt zu Par i s 8. April
1793). Von jüdischer Abstammung und
hieß vorher DobruSka. Sein Vater
Salomon DobruSka war ein reicher
Jude und Hauptpächtei des k. k. Tabak»
gefälls. Sein Sohn sollte ein gelehrter
Rabbi werden und erhielt demgemäß
Unterricht im Talmud, zugleich trug der
Vater Sorge, daß in seiner Erziehung
NlleS beseitigt wurde, was diesen seinen
Plan mit dem Sohne vereiteln könnte.
Durch Zufall aber kam S. mit einem
anderen Israeliten zusammen, der sich
mit dem Studium der hebräischen Dicht»
und Redekunst und der orientalischen
Sprachen beschäftigte und durch den S.
gleichfalls in dasselbe eingeführt wurde.
Nun wollte S. vom Talmud nichts mehr
wissen, wollte humanistische Studien
machen und bestand einen harten Kampf
mit seinem Vater, bis dieser seine Gin»
willigung gab. Als aber diese erlangt
war, trieb er mit Eifer das Studium der
alten Klassiker und deutschen Poeten.
Unter letztersn fesselte ihn zunächst Geß»
ner, an dem er eben solches Gefallen
fand, daß er nun auch die anderen deut»
schen Dichter kennen lernen wollte. Es
gelang ihm nun, seinen Vater zu bewe>
gen, daß er ihm eine Summe von fünf»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Volume 31
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Schnabel-Schrötter
- Volume
- 31
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1876
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon