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Schröckh Schröckh
von Sch, bearbeitete Theil ist eine Zusam
menfassung der 4,, ö. und «. Fortsetzung (jed
,in 2 Abtheilungen) des Weites- „Kurze Fra
gen auö der Kirchenhistorie des neuen Tcsta«
ments nach der Lehract Herrn Johann
Hübner's bis auf gegenwärtige Zeiten"
Dieser 4. Theil, ist das Beste des ganzen, in
seiner ersten Anlage verfehlten Werkes. —
Auch hat Sch. in dem Sammelwerke: „Alb
gemeine Weltgeschichte von der Schöpfung
an bis auf gegenwärtige Zeit u. s, w., aus
gefertigt von Wilhelm Guthrie, Johann
Gral) u, A. Aus dem Englischen übersetzt"
<3eipzig 1763 u. f., Weidmann, gc. 8«,) in's
Deutsche übertragen den 8. Band: Die Ge,
schichte von I tal ien,- den io. Band in zwe
Adthcilgn..- Die Geschichte von Fran treich;
den l l . Band: Die Geschichte der vereinig
ten Niederlande, und den lg. Band,
gleichfalls in zwei Abtheilungen: Olivier
Goldsmith's Geschichte von England,
welche auch besonders (Leipzig i?74—i??ss,
Weidmann, 8»,) ausgegeben wurde, — „Anton
Vanier's Erläuterung der Gotterlehre und
Fabeln aus der Geschichte. Dr i t ter Band,
Au« dem Französ. übersetzt von Ic>h. Adolph
Schlegeln, In seinen Alleaaten berichtigt
und mit Anmertunnen begleitet von I . M.
Schröckh.— Vierter und fünfter Band,
Aus dem Französ. übers, u. s. w. von I , M.
Schröckh (Leipzig 1?65 und 1786. gr. 8°.):
— in Gemeinschaft mit mehreren Anderen
übersetzte er das Nerk von GroßIen: „Neue
Nachrichten oder Anmerkungen über Italien
uno über die Italiener) in drei Theilen von
zween schwedischen Edelleuten" (Leipzig 1766,
s°,),' — fügte zur 4. Ausgabe vo» Leonh.
Offert)aus' Compendium der Universal,
geschichte (Leipzig l?7s, gr. 3°.) die Geschichte
des 18. Jahrhunderts hinzu; — gub Job.
Daniel Ritter's älteste Meißnische Geschichte
bis auf Heinrich d, Erlauchten (Leipzig 1780,
gr. 8».) heraus; — schrieb zu Sebald Nau'S
1733) die Vorrede: „vs vsris lHUonibug
«tuäii Uuzullruiu, orisntklium". Ueberoieß
schrieb er auch mehrere Rencensionen für die
Allgemeine deutsche Bibliothek,
nr MoLraphie »on Zohann Martin Zchröckh.
Nitzsch (Carl Ludw,), Ueber I . M. Schröck's
Studienweise und Maxime (Weimar 18U!>,
8».). — Poel ih (Carl Heinrich Ludwi«),
Ueber I . M. Schröckh's Leben (Witlenberg
«8N8, 8«), — Tzschirner (Heinrich Go!t> lieb), Ueber I . M, Schcöckh's Leben, Sha»
rakter und Schriften (Leipzig i8<2, 8«.). —
Beyer's Allgemeines Magazin für Prediger
nach den Bedürfnissen unserer Zeit, Vd. V,
Stück l . S, 203-222. — Der Freimü-
thige 1808, Nr. l7 i , S. 693; Nr. l?6.
S. 6»7, S99; Nr. »76, S. 703; Nr. «77.
S. 705 u. f., von Prof. Poelitz. — (De
Luca) -Das gelehrte Oesterreich. Ein Ver>
such (Wien 1778, u. Trattnern, 8°.) I. Nds.
l. Stück, S. 109. — Meusel (Ioh, Georg).
Das gelehrte Teutschland (Lemgo 1784, Meyer,
8».) 3. Ausgabe, Vd. VII , T, 2l4—2ly;
Vo. X, S, 627; und No. XI , B. 682. —
Meyer (I.). Das große Conuersauons'Leti'
kon für die gebildeten Ntändl (Hilbburghaulen,
Bibliogr. Institut, gr, 8»,) Zweit« Abthlilg.
Nd, VII I , 2. 7. — Neue Annalen der
Literatur des österreichischen Äaiserthume«
(Wien. Doll. 4»,) I I . Iabrg, (!80«), IntelliZ,.
Blatt Der., 2p. 2j9. — Oesterreichische
Nationa!>2ncnllopäoie von Gräffer
und Czitann (Wien l«2Z, 8".) Bd, IV,
S. 335. — OesterceichifchecZuschauer,
heraus«, uo» Eberöberg (Wien, 8».) «837,
Nummer vom 4, August, 2. 340, im ,3iück>
blick in die Vergangenheit", — Theater»
Z e i t u n g , Herausgegeben von Adolph
Väuerle (Wien, gr. 4«.) Jahrg. l84l.
S. ?«4, in der Rubrit: „Wiener Tageblatt".
— Vaterländische Vlatter für den öfter»
reichischen Kaiserstaat (Wien, 4».) Jahrg. <808,
S. 322. — Porträte. 1) C GeyserL«. (8«.);
— 2) gest. von Liebe; — 3) in Bcyer's
Allgemeinem Magazin für Prediger befindet
sich im 2. Stück des 5. Bandes Tchröckh's
Rundbild.
Ein Bruder des Gelehrten Johann Math iaS
Schrückh ist der durch sein« Handels, und
andere Schriften bekannte Samuel Jacob
Schröckh, Derselbe, zu Wien geboren (Ge>
burtS und Sterbejahr sind unbekannt), wid»
met? sich gleichfalls der gelehrten Laufbahn,
studirte in Wien, erlangte die Magisterwürde
der Philosophie, wurde Dottur der Medicin
uno übte auch die ärztliche Praris nus, Spü>
ter gab er dieselbe auf und nirgends einen
bleibenden Aufenthalt nehmend, lebte cr bald
da, bald dort, so in Frankfurt a, M,, wo er,
wie Meusel berichtet, alö Kaufmann thätig
gewesen, dann in Coburg, wo er sich im
Jahre l78l aufhielt und zuletzt bei seinem
Bruder in Wittenberg. In einer kleinen
Schrift- „Ein Beytrag zu Meusel'e Gelehrten
Deutschland", welche l79l erschien, gibt er
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Schnabel-Schrötter, Volume 31
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Schnabel-Schrötter
- Volume
- 31
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1876
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon