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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 315 -
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Schröckh Schröckh von Sch, bearbeitete Theil ist eine Zusam menfassung der 4,, ö. und «. Fortsetzung (jed ,in 2 Abtheilungen) des Weites- „Kurze Fra gen auö der Kirchenhistorie des neuen Tcsta« ments nach der Lehract Herrn Johann Hübner's bis auf gegenwärtige Zeiten" Dieser 4. Theil, ist das Beste des ganzen, in seiner ersten Anlage verfehlten Werkes. — Auch hat Sch. in dem Sammelwerke: „Alb gemeine Weltgeschichte von der Schöpfung an bis auf gegenwärtige Zeit u. s, w., aus gefertigt von Wilhelm Guthrie, Johann Gral) u, A. Aus dem Englischen übersetzt" <3eipzig 1763 u. f., Weidmann, gc. 8«,) in's Deutsche übertragen den 8. Band: Die Ge, schichte von I tal ien,- den io. Band in zwe Adthcilgn..- Die Geschichte von Fran treich; den l l . Band: Die Geschichte der vereinig ten Niederlande, und den lg. Band, gleichfalls in zwei Abtheilungen: Olivier Goldsmith's Geschichte von England, welche auch besonders (Leipzig i?74—i??ss, Weidmann, 8»,) ausgegeben wurde, — „Anton Vanier's Erläuterung der Gotterlehre und Fabeln aus der Geschichte. Dr i t ter Band, Au« dem Französ. übersetzt von Ic>h. Adolph Schlegeln, In seinen Alleaaten berichtigt und mit Anmertunnen begleitet von I . M. Schröckh.— Vierter und fünfter Band, Aus dem Französ. übers, u. s. w. von I , M. Schröckh (Leipzig 1?65 und 1786. gr. 8°.): — in Gemeinschaft mit mehreren Anderen übersetzte er das Nerk von GroßIen: „Neue Nachrichten oder Anmerkungen über Italien uno über die Italiener) in drei Theilen von zween schwedischen Edelleuten" (Leipzig 1766, s°,),' — fügte zur 4. Ausgabe vo» Leonh. Offert)aus' Compendium der Universal, geschichte (Leipzig l?7s, gr. 3°.) die Geschichte des 18. Jahrhunderts hinzu; — gub Job. Daniel Ritter's älteste Meißnische Geschichte bis auf Heinrich d, Erlauchten (Leipzig 1780, gr. 8».) heraus; — schrieb zu Sebald Nau'S 1733) die Vorrede: „vs vsris lHUonibug «tuäii Uuzullruiu, orisntklium". Ueberoieß schrieb er auch mehrere Rencensionen für die Allgemeine deutsche Bibliothek, nr MoLraphie »on Zohann Martin Zchröckh. Nitzsch (Carl Ludw,), Ueber I . M. Schröck's Studienweise und Maxime (Weimar 18U!>, 8».). — Poel ih (Carl Heinrich Ludwi«), Ueber I . M. Schröckh's Leben (Witlenberg «8N8, 8«), — Tzschirner (Heinrich Go!t> lieb), Ueber I . M, Schcöckh's Leben, Sha» rakter und Schriften (Leipzig i8<2, 8«.). — Beyer's Allgemeines Magazin für Prediger nach den Bedürfnissen unserer Zeit, Vd. V, Stück l . S, 203-222. — Der Freimü- thige 1808, Nr. l7 i , S. 693; Nr. l?6. S. 6»7, S99; Nr. »76, S. 703; Nr. «77. S. 705 u. f., von Prof. Poelitz. — (De Luca) -Das gelehrte Oesterreich. Ein Ver> such (Wien 1778, u. Trattnern, 8°.) I. Nds. l. Stück, S. 109. — Meusel (Ioh, Georg). Das gelehrte Teutschland (Lemgo 1784, Meyer, 8».) 3. Ausgabe, Vd. VII , T, 2l4—2ly; Vo. X, S, 627; und No. XI , B. 682. — Meyer (I.). Das große Conuersauons'Leti' kon für die gebildeten Ntändl (Hilbburghaulen, Bibliogr. Institut, gr, 8»,) Zweit« Abthlilg. Nd, VII I , 2. 7. — Neue Annalen der Literatur des österreichischen Äaiserthume« (Wien. Doll. 4»,) I I . Iabrg, (!80«), IntelliZ,. Blatt Der., 2p. 2j9. — Oesterreichische Nationa!>2ncnllopäoie von Gräffer und Czitann (Wien l«2Z, 8".) Bd, IV, S. 335. — OesterceichifchecZuschauer, heraus«, uo» Eberöberg (Wien, 8».) «837, Nummer vom 4, August, 2. 340, im ,3iück> blick in die Vergangenheit", — Theater» Z e i t u n g , Herausgegeben von Adolph Väuerle (Wien, gr. 4«.) Jahrg. l84l. S. ?«4, in der Rubrit: „Wiener Tageblatt". — Vaterländische Vlatter für den öfter» reichischen Kaiserstaat (Wien, 4».) Jahrg. <808, S. 322. — Porträte. 1) C GeyserL«. (8«.); — 2) gest. von Liebe; — 3) in Bcyer's Allgemeinem Magazin für Prediger befindet sich im 2. Stück des 5. Bandes Tchröckh's Rundbild. Ein Bruder des Gelehrten Johann Math iaS Schrückh ist der durch sein« Handels, und andere Schriften bekannte Samuel Jacob Schröckh, Derselbe, zu Wien geboren (Ge> burtS und Sterbejahr sind unbekannt), wid» met? sich gleichfalls der gelehrten Laufbahn, studirte in Wien, erlangte die Magisterwürde der Philosophie, wurde Dottur der Medicin uno übte auch die ärztliche Praris nus, Spü> ter gab er dieselbe auf und nirgends einen bleibenden Aufenthalt nehmend, lebte cr bald da, bald dort, so in Frankfurt a, M,, wo er, wie Meusel berichtet, alö Kaufmann thätig gewesen, dann in Coburg, wo er sich im Jahre l78l aufhielt und zuletzt bei seinem Bruder in Wittenberg. In einer kleinen Schrift- „Ein Beytrag zu Meusel'e Gelehrten Deutschland", welche l79l erschien, gibt er
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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