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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Volume 34
Page - 137 -
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Page - 137 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Volume 34

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i) Johann Baftt. der Lombardei, wo er auch im hohen Greisenalter starb und im königlichen Schlöffe begraben wurde- Der General war eine seines Witzes wegen allgemein bekannte Persönlichkeit und seine guten Ginfälle, die durch das gebrochene Deutsch. daS er sprach, noch komischer wirkten, machten nicht selten die Nunde im Put> likum. Nei l ly (F, I . I . v.). Skizzirte Biographien der berühmtesten Feldherren Oesterreichs von Maximilian I. bis auf Franz I I . (Wien l8<3. Kunst. u. Industrie.Comptoir. kl. 4«.) S. 377. — Mai la th (Johann Graf). Geschichte des österreichischen Kaiserstaates ^Sammlung uon Heeren u. Uckert^ j (Hamburg, Friedr. Per« thes. so.) Bd. V, S. 53 u. f. 58. 76. — Oesterreichische Na t ional-Enc yklo> pädie von Gräffe r und Czikann (Wien 1837. 8«.) Bo. V, S. 18. — (Hormayr'ö) Archiv für Geschichte, Statistik, Lüeratur und Kunst (Wien, 4".), Jahrg. 1824. Nr. 109: „Biographische Skizze". Von Rit tersberg. — Thaten und Charakterzüge berühm» ter österreichischer Feldherrn (Wien «808. Degen. 8",). Bd. I I , S. 113. Verträte, l) Auf rinem Blatte zugleich mir Lolhar Joseph Graf oon König segg. Langer 80. (4°). — 2) I . E. Ni lson 50. Hüftbild, 4».). — 3) Irrigkeit! 20. l762. I . Mercorns «o. (halbf. Fol.). Zur Wenealagie des Veschlechtes Serdekoni. Die Serbel lon i sind ein uraltes Geschlecht spanischen Ursprungs, daS seine Stamm« register in die Römerzeiten zurückführt und einen Ce rdub el l ius, der unter Sc ip io A f r i canus die Spanier befehligte, als ihren Ahnherrn bezeichnet. Ohne uns in dieses genealogische Labyrinth verlieren zu »vollen, ist das hohe Alter dieser Familie, welche in drei Linien: ia Valentin, Neapel und im Mailändischen blühte, unzweifelhaft. Die spanische Linie übersiedelte in der Folge auS Valentia nach Sardinien; die nrapoli» tanische ist erloschen oder hatte mit der mai» ländischen stch vereinigt und diese letztere weist eine Reihe berühmter Namen auf, die sich im Dienste der Kirche, des Staates und auf dem Felde der Ehre hervorgethan. Die mailändischen Serb < l l 0 ni gehören zu jenen Familien des hohen Adels in Oberitalien, ^ An ton die mit besonderer Anhänglichkeit zum Hause Habsburg hielten und für die Interessen des> selben dns Schwert zogen. Der lehte dieses glorreichen Geschlechtes stand auch als Gene» ral der Caval^rie in der k. k Armee. Es ist der 1838 verstorbene Ferdinand Se rbel, lone äuea 6i Ft. Oabl-io, der auch als Ser« bel loni S fo rdra t i erscheint und dessen Lebensskizze o'cen S. l35 mitgetheilt wurde. Da die Familie erloschen war, so hat Graf Or ivel l i sVd. XXII I , S. 3?8j nachge. sucht, seinem Familiennamen das Pcadicat Serbe l lon i anfügen und mit seinem Wappen jenes der Servel loni verbinden zu dürfen- Graf Cr ioe l l i ist aber, während diese Angelegenheit im Zuge war, als kai» serlicher Gesandter am päpstlichen Hofe am 2. Mai 1863 zu Rom plötzlich gestorben. Einige denkwürdige Sprossen des Veschlechtes Serbelloni. 1. Anton (gest. l39l). Ein Sohn Johann Peter Serbel loni 's und der Elisabeth Rain oldl. eine Dame aus vor» nehmem Mailänder Geschlechte, Er ist der jüngste Bruder des Fabr i cius, Gabr ie l und I ohann Baptist. Der geistlichen Lauf» bahn sich zuwendend, wurde er Bischof zu Folignu, später zu Novara und als sein Vet' ter als PiuS IV. 136U den päpstlichen Thron bestieg, war Anton der erste, den er zur Cardinalswürde erhob. Anton war auch in verschiedenen Städten des Kirchen» staates Gouverneur, dann Le^at zu Perugia, sväter in der Romagna; er war ein Staats, mann. dessen stch vier Päpste: Pius IV., P ius V., Greg or XI I I . und S iNu5 V. in den wichtigsten und verborgenst gehaltenen Angelegenheiten bedienten. sF'-l'oT'alo (6ual- tia). sceus äeFli uonnni MuLtri et lettei'aii'. ü'ItaNa.) — 2. Fabricius S. (gest. 1366)'. der zroeitgeborene Sohn Johann Peter Serbel loni 's uno Bruder des Vorigen. Fabr ic ius. welcher die kriegerische Lauf« bahn erwählte. w.ir zuletzt General der päpstlichen Truppen, in Ävignon. fo lange die innercn Kriege unter König Kar l IX., dem Verfolger der Hugenotten, währten. Früher hatte er als Gouverneur von Paoia unter Kaiser Kar l V. gedient. Als aber der Sohn seiner Tante Cäcil ia vermalten Bernhard von Medicis, also sein Vetter, als Papst PiuS IV. die Tiara trug, über» gab ihm diesem 1560 das Gouvernement von Avignon und das Generalat über seine Ar. mee. welches auch Piuö IV. Nachfolger
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Seidl-Sina, Volume 34
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Seidl-Sina
Volume
34
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1879
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
402
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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