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spanischen Succesfionskriege (t70l) in Ita.
lien kämpfte. Im September l?02 griff
SzĂĽcs einen starken Munitionstransport
an. tödtete die aus vierzig Mann bestehende
Begleitung desselben, erbeutete mehrere
Pferde und zerstörte die ganze Ladung.
lThürbeim (Andreas). Die Reiter, Regi«
menter der k. k. österreichischen Armee (Wien
1862, Geitler. gr. 8°) Bd. I I : „Die Husza.
ren". S. 224.)
SzuhHtlyi, Franz (Priester der Ge.
scllschast Jesu. geb. zu Er lau 29. No-
vember 1742, gest. zu Pesth 19. Jänner
4824). Wahrscheinlich ein SproĂź der
1718 von Kaiser Kar l V I . geadelten
Szuhanyi de H i r i p i , obgleich er
auf Nagy's Stammtafel in deffen un-
garischem Adelswerke „Uaß^Hrorgka^
o32.i2ä^i" ^Bd. X, S. 883) nicht erficht-
lich ist. 17 Jahre alt. trat er 1758 in
den Orden der Gesellschaft Jesu, in wel.
chem er nach Beendigung der theologi»
schen Studien daraus die DoctorwĂĽlde
erlangte. Er fand im Lehramte Ver«
Wendung, und zwar trug er lateinische
Sprache zu Tyrnau und die Humanitäts«
gegenstände zu Kaschau vor. Nach Auf.
lösung des Ordens trat er in den Welt«
geistlichenstand über, wurde Vice>Dlrec«
tor, dann Superior der Schulen und
königlicher Schuldirector. Schließlich er»
nannte ihn sein König zum Abt U. 3. F.
von Pankota und zum königlichen Rache.
Szuhänyi hat folgende Schriften,
sämmtlich in lateinischer Sprache, her«
ausgegeben: „Aoöl'll'
ab
t83 S.); — 1788,
9,8b., 340 S.). ein noch
heute interessantes Werk; — ) se'öe
(id. i790, 8o., 336 S.);
7-^ m scv^iöst«?-« (id. 1792, 80.) 243 S.)'.
tas« (id. 1793, 80., 174 S.). ein auch
den heutigen Pädagogen zu empfehlendes
Buch. Szuhäny i , ein feinfühliger,
denkender Pädagog ist leider heute ganz
vergessen, woran wohl die lateinische
Sprache, in welcher er -schrieb, Haupt»
sächlich schuld ist.
I.HX..3".) i». 338.
Szujski. Joseph (Dichter und
Geschichtsforscher, geb. zu Tar.
now in Galizien 1833). Das Gymna-
sium besuchte er zunächst in seiner Vater»
stadt Tarnow, zuletzt in Krakau, wo er
auch im Jahre 1834 mit dem ZeugniĂź
der Reife die Iagiellonische Universität
bezog, um sich dem Studium der Rechte
zu widmen. 1837 schrieb er sich daselbst
in der philosophischen Facultat ein,
welche er spater in Wien weiter frequen»
tirte. Nach Beendigung der einschlägigen
Studien zum Doctor der Philosophie
promovirt. begab er sich auf seine Be>
fitzung im Dorfe Kurdwanow nächst
Krakau. Im Jahre 1870 wurde er zum
ordentlichen Professor der polnischen Ge.
schichte an der Krakauer Hochschule er«
nannt. Szujsk i entwickelte vorerst auf
dramatischem Gebiete eine ungemein
fruchtbare Thätigkeit. Schon 1838 trat
er mit kleineren poetischen Arbeiten in
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Volume 42
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Szedler-Taasse
- Volume
- 42
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 356
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon