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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42
Seite - 278 -
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Seite - 278 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42

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278 SZuMi spanischen Succesfionskriege (t70l) in Ita. lien kämpfte. Im September l?02 griff Szücs einen starken Munitionstransport an. tödtete die aus vierzig Mann bestehende Begleitung desselben, erbeutete mehrere Pferde und zerstörte die ganze Ladung. lThürbeim (Andreas). Die Reiter, Regi« menter der k. k. österreichischen Armee (Wien 1862, Geitler. gr. 8°) Bd. I I : „Die Husza. ren". S. 224.) SzuhHtlyi, Franz (Priester der Ge. scllschast Jesu. geb. zu Er lau 29. No- vember 1742, gest. zu Pesth 19. Jänner 4824). Wahrscheinlich ein Sproß der 1718 von Kaiser Kar l V I . geadelten Szuhanyi de H i r i p i , obgleich er auf Nagy's Stammtafel in deffen un- garischem Adelswerke „Uaß^Hrorgka^ o32.i2ä^i" ^Bd. X, S. 883) nicht erficht- lich ist. 17 Jahre alt. trat er 1758 in den Orden der Gesellschaft Jesu, in wel. chem er nach Beendigung der theologi» schen Studien daraus die Doctorwülde erlangte. Er fand im Lehramte Ver« Wendung, und zwar trug er lateinische Sprache zu Tyrnau und die Humanitäts« gegenstände zu Kaschau vor. Nach Auf. lösung des Ordens trat er in den Welt« geistlichenstand über, wurde Vice>Dlrec« tor, dann Superior der Schulen und königlicher Schuldirector. Schließlich er» nannte ihn sein König zum Abt U. 3. F. von Pankota und zum königlichen Rache. Szuhänyi hat folgende Schriften, sämmtlich in lateinischer Sprache, her« ausgegeben: „Aoöl'll' ab t83 S.); — 1788, 9,8b., 340 S.). ein noch heute interessantes Werk; — ) se'öe (id. i790, 8o., 336 S.); 7-^ m scv^iöst«?-« (id. 1792, 80.) 243 S.)'. tas« (id. 1793, 80., 174 S.). ein auch den heutigen Pädagogen zu empfehlendes Buch. Szuhäny i , ein feinfühliger, denkender Pädagog ist leider heute ganz vergessen, woran wohl die lateinische Sprache, in welcher er -schrieb, Haupt» sächlich schuld ist. I.HX..3".) i». 338. Szujski. Joseph (Dichter und Geschichtsforscher, geb. zu Tar. now in Galizien 1833). Das Gymna- sium besuchte er zunächst in seiner Vater» stadt Tarnow, zuletzt in Krakau, wo er auch im Jahre 1834 mit dem Zeugniß der Reife die Iagiellonische Universität bezog, um sich dem Studium der Rechte zu widmen. 1837 schrieb er sich daselbst in der philosophischen Facultat ein, welche er spater in Wien weiter frequen» tirte. Nach Beendigung der einschlägigen Studien zum Doctor der Philosophie promovirt. begab er sich auf seine Be> fitzung im Dorfe Kurdwanow nächst Krakau. Im Jahre 1870 wurde er zum ordentlichen Professor der polnischen Ge. schichte an der Krakauer Hochschule er« nannt. Szujsk i entwickelte vorerst auf dramatischem Gebiete eine ungemein fruchtbare Thätigkeit. Schon 1838 trat er mit kleineren poetischen Arbeiten in
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Szedler-Taasse, Band 42
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Szedler-Taasse
Band
42
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
356
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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