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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
Seite - 433 -
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Seite - 433 - in Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung

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BIBLIOTHEKSGESCHICHTE 433 Habsburgersammlung – eine Eigenheit, die in dem Plan zur Gründung ei- nes Habsburgermuseums gipfelte. Die Diskurse und Praktiken, die sich im Zuge dieser Positionierung der Fideikommissbibliothek im Bereich des kul- turellen Gedächtnisses entsponnen haben, sind Thema des dritten Teiles. Der Aufbau und die Abfolge der einzelnen Unterkapitel haben sich hingegen sukzessiv im Voranschreiten der Bearbeitung des Quellenmaterials und bei unterschiedlichem Kenntnisstand formiert; sie sind das Ergebnis eines work in progress. Man hätte wohl manches anders anordnen und andere Schwer- punkte setzen können; letztlich ist man als Autor aber oft der Sklave seiner bei der Untersuchung eines Themas sich herausbildenden Wahrnehmungs- und Denkmuster. Zuletzt noch ein paar Worte zu der im ersten Teil behandelten Biblio- theksgeschichte im engeren Sinn. Es schien mir für die Behandlung dieses Gegenstandes vorteilhaft, zunächst ein paar einleitende Überblicksdarstel- lungen zu geben über die Verwaltungsstrukturen, in die die Fideikommiss- bibliothek eingebettet war, die Routinearbeiten in der Sammlung selbst, die Finanzierung ihrer Bestandszuwächse und über die Struktur ihres Perso- nals sowie die Abfolge der Bibliotheksleiter. Eine konzise Beschreibung die- ser Rahmenbedingungen am Beginn des Beitrages hielt ich vor allem des- halb für zweckmäßig, als ich mich am Anfang der Arbeit selbst erst in die Materie einarbeiten und dabei die grundlegende Bedeutung gewisser struk- tureller Bedingungen für alle übrigen Themenbereiche erkennen musste. Die übrigen Abschnitte des ersten Teiles bauen darauf auf und enthalten detaillierte Analysen der Biografien der wissenschaftlichen Bibliotheksmit- arbeiter und der Vorgänge innerhalb der Sammlung, der verschiedenen Ar- ten der Erweiterung der Bestände und ihrer Katalogisierung sowie der drei Übersiedlungskampagnen, im Zuge derer die Fideikommissbibliothek in je- weils neuen Räumlichkeiten untergebracht wurde. 1. Bibliotheksgeschichte 1.1 Der Verwaltungsrahmen 1.1.1 Übergeordnete Hofstellen Die Fideikommissbibliothek stand mit mehreren Hofstellen in geregelten Beziehungen, die unterschiedliche Kontrollfunktionen ihr gegenüber aus- übten. Im gegebenen Zeitraum hat dieses Geflecht in zunehmendem Maße systematischen Charakter gewonnen und wurde insofern vereinfacht, als schließlich hauptsächlich eine Behörde den Obliegenheiten der Sammlung vorstand. Als Hintergrund für das Verständnis der nachfolgenden Kapitel ist Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Titel
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Untertitel
Metamorphosen einer Sammlung
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1073
Kategorien
Geschichte Chroniken
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