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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
Seite - 484 -
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KAISERLICHES INSTITUT UND ERINNERUNGSRAUM484 festgelegt und lag damit – aufgrund der Fürsprache Schnürers – deut- lich über seinem Bezug von 100 K. als Diurnist in der kaiserlichen Ge- mäldegalerie. Geisinger wurde mit 1. Juli 1906 pensioniert und erhielt eine jährliche Pension von 960 K. Über Ersuchen seines Vaters durfte er weiterhin als unbesoldeter Volon- tär in der Fideikommissbibliothek arbeiten, musste aber zuvor schrift- lich auf jeglichen Anspruch eines Gehaltes verzichten.185 Im Oktober des folgenden Jahres schied Geisin- ger aufgrund seiner zunehmenden Kränklichkeit schließlich endgültig aus der Bibliothek aus.186 Da Beetz in der Fideikommissbibliothek Karriere machte und es schließ- lich bis zum Direktor der Sammlung (1932–1947) brachte, seien an dieser Stelle einige Agaben zu seinem Werdegang ergänzt. Nach den Angaben sei- nes Bewerbungsschreibens „absolvierte [er] in Wien 5 Classen Normalschule [Volksschule], 3 Classen der Staatsrealschule, 2 Jahrgänge der Handels- schule Patzelt und den einjährigen Fachkurs an der Wiener Handels-Akade- mie.“187 Er trat also als Nicht-Akademiker in den Dienst der Sammlung und stand damit in der X. oder XI. Rangklasse der Staatsbeamten.188 Mit der ab 1. Jänner 1907 geltenden „[Neu-]Regulierung des Status u. der Bezüge der Beamten und Diener der k. u. k. Familien-Fideicommiß-Bibliothek“ wurde Beetz zum Kanzlei-Sekretär in der XI. Rangklasse mit einem Stammgehalt von 1.800 K. jährlich, sieben Annualzulagen zu 80 K. und einem Quartier- geld von 600 K. ernannt.189 Im Februar 1911 wurde er auf eigenen Antrag mit der Unterstützung Schnürers in die X. Rangklasse befördert.190 Am 185 FKBA37133, fol. 14–21. 186 FKBA37140. Schnürer erstattete Geisinger mit Erlaubnis der Generaldirektion noch schriftlich Dank für seine “mit hingebungsvoller Treue dem Institut gewidmeten Tätig- keit[en]” (ebenda, fol. 7r). 187 FKBA37133, fol. 11r. 188 Vgl. Wien, ÖStA, HHStA, GdPFF, J.R., R. 5, Kt. 537, Z. 2686 ex. 1906. 189 Vgl. Wien, ÖStA, HHStA, GdPFF, J.R., R. 5, Kt. 537, Z. 4869 ex. 1906: „Regulativ über den Personalstand und die Besoldungen der Beamten und Diener der Fideicommiss-Bibliothek, welches mit 1. Jänner 1907 in Geltung tritt.“ – vgl. FKBA37170. 190 FKBA39001, fol. 8r–v u. fol. 14v. Abb. 6: Wilhelm Beetz (1882–1966) Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Titel
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Untertitel
Metamorphosen einer Sammlung
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1073
Kategorien
Geschichte Chroniken
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