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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
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KAISERLICHES INSTITUT UND ERINNERUNGSRAUM554 lern zur Verfügung zu stellen, welche es für wissenschaftliche oder amtliche Zwecke gebrauchen.“464 Schnürer versicherte, dass die Fideikommissbiblio- thek „eine nicht öffentliche, nur für die Ah Familie bestimmte Bibliothek, die Gefahr, daß das Börsenbl. in die Hände Unberufener falle, somit ausge- schlossen“ wären. Der Bibliotheksvorstand war sogar bereit „persönlich jede gewünschte Garantie [zu übernehmen], daß das Blatt nur von mir und mei- nen stellvertretenden Beamten benützt werden wird.“465 Der Bezug wurde vom Vorstand des Börsenvereins schließlich genehmigt und dauerte bis zum Ende des Jahres 1920 an, als er unter geänderten politischen Rahmenbedin- gungen von der Sammlung wieder eingestellt wurde.466 Im März 1911 wurde die Fideikommissbibliothek Mitglied der „Societé d’Archéologie lorraine et du Musée historique lorrain“ und bezog ab da die beiden Schriftenreihen „Mémoires“ und „Bulletin mensuel“ für den Beitrag von 10 Francs jährlich.467 Dass Mitgliedschaften der Fideikommissbibliothek hauptsächlich dazu dienten, um in den Besitz von Vereinspublikationen zu gelangen, erweisen schließlich ausdrücklich die Umstände des letzten Beitrittes vor dem Ers- ten Weltkrieg. Aufgrund früherer Gratiszuwendungen war die Sammlung im Besitz einer vollständigen Reihe der Zeitschrift des Ferdinandeums in Innsbruck bis zum 32. Heft der dritten Folge, das 1888 erschienen war. 1911 bot Schnürer dem Verein des Museums an, die Fideikommissbibliothek als Mitglied anzumelden, wenn dieser im Gegenzug bereit wäre, die fehlenden Jahrgänge der Zeitschrift unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Sämtliche dieser Nummern waren zwar nicht mehr lieferbar, doch mit gegenseitigem Einverständnis wurde die Fideikommissbibliothek 1911 schließlich auch Mitglied des Ferdinandeums.468 1.4 Katalogisierung und Revision Im Verwaltungsbericht für das Jahr 1883 unterrichtete Bibliotheksdirektor Becker den Kaiser über den Stand der Arbeiten zum IV. Band des Realkata- loges, der die Porträt-, die Kunst- und die Lavatersammlung enthalten sollte. Dazu wäre zunächst eine Revision dieser Bestände notwendig, „die 464 FKBA37169, fol. 4r. In einem Beschluss vom Oktober 1901 hatte der Vorstand des Börsen- vereins der deutschen Buchhändler die Auslieferung des Börsenblattes an Nichtbuchhänd- ler untersagt (vgl. Titel, Organisation des Buchhandels, 57). 465 FKBA37169, fol. 2r. 466 FKBA37169, fol. 8r. 467 FKBA39039. 468 FKBA39055. Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Titel
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Untertitel
Metamorphosen einer Sammlung
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1073
Kategorien
Geschichte Chroniken
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