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berücksichtigt worden. Als Ausnahme sei der Aufsatz von V. Tausk, ›Entwertung des
Verdrängungsmotivs durch Rekompense‹ (1913) hervorgehoben.
[34] S. die weitere Fortsetzung des Problems der Manie in Massenpsychologie und Ich-Analyse
(1921 c)
[35] Das Wesentliche ist wohl, daß Lust und Unlust als bewußte Empfindungen an das Ich
gebunden sind.
[36] Vgl. Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen. Mit Beiträgen von Ferenczi, Abraham, Simmel
und E. Jones (1919).
[37] Diese Deutung wurde dann durch eine weitere Beobachtung völlig gesichert. Als eines
Tages die Mutter über viele Stunden abwesend gewesen war, wurde sie beim Wiederkommen mit
der Mitteilung begrüßt: »Bebi o–o–o–o!«, die zunächst unverständlich blieb. Es ergab sich aber
bald, daß das Kind während dieses langen Alleinseins ein Mittel gefunden hatte, sich selbst
verschwinden zu lassen. Es hatte sein Bild in dem fast bis zum Boden reichenden Standspiegel
entdeckt und sich dann niedergekauert, so daß das Spiegelbild »fort« war.
[38] Als das Kind fünfdreiviertel Jahre alt war, starb die Mutter. Jetzt, da sie wirklich »fort«
(o–o–o) war, zeigte der Knabe keine Trauer um sie. Allerdings war inzwischen ein zweites Kind
geboren worden, das seine stärkste Eifersucht erweckt hatte.
[39] Vgl. ›Eine Kindheitserinnerung aus Dichtung und Wahrheit‹ (1917 b).
[40] S. ›Weitere Ratschläge zur Technik der Psychoanalyse. II. Erinnern, Wiederholen und
Durcharbeiten (1914 g).
[41] Ich setze an anderer Stelle auseinander, daß es die »Suggestionswirkung« der Kur ist,
welche hier dem Wiederholungszwang zu Hilfe kommt, also die tief im unbewußten
Elternkomplex begründete Gefügigkeit gegen den Arzt.
[42] Vgl. hiezu die treffenden Bemerkungen in dem Aufsatz von C. G. Jung, ›Die Bedeutung des
Vaters für das Schicksal des Einzelnen‹ (1909).
[43] Dies durchaus nach J. Breuers Auseinandersetzung im theoretischen Abschnitt der Studien
über Hysterie (1895).
[44] Studien über Hysterie von J. Breuer und Freud (1895).
[45] Vgl. ›Triebe und Triebschicksale‹ (1915 c).
[46] Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen: Einleitung (1919 d).
[47] Vgl. den Abschnitt VII, ›Psychologie der Traumvorgänge‹, in meiner Traumdeutung.
[48] Ich bezweifle nicht, daß ähnliche Vermutungen über die Natur der »Triebe« bereits
wiederholt geäußert worden sind.
[49] Man möge nicht übersehen, daß das folgende die Entwicklung eines extremen
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Schriften von Sigmund Freud
(1856–1939)
- Titel
- Schriften von Sigmund Freud
- Untertitel
- (1856–1939)
- Autor
- Sigmund Freud
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 3.0
- Abmessungen
- 21.6 x 28.0 cm
- Seiten
- 2789
- Schlagwörter
- Psychoanalyse, Traumdeutung, Sexualität, Angst, Hysterie, Paranoia, Neurologie, Medizin
- Kategorien
- Geisteswissenschaften
- Medizin