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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 214 -
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— 214 — den tann. Wenn aber der vom Gebläse tomnende Wind erhitzt wird, bevor er zur Düse gelangt, dann sind dr lederne» Rbhren- schläuche nicht zulässig, sondern man muß zu «bgedrehten Nußen, wie bei ^ in Fig. 26, und zu ineinandergestickten ab- und aus- gedrehten Röhrencndcn, wie bei L, seine Zusticht nehmen, wobei man die Verlängerung oder Verkürzung mit Echraubenbewegung, siehe die Figur, cder mit Getricbrädern und »erzahnten Stangen einrichtet. Ferner wird es oft nothwendig (und dac ist dann stets der Fall, wenn sich die Windleitung in mehrere Zveige vertheilt, meh- rere Düsen hat, und man wünscht die Windnenge bei einer oder der andern Düse zu verändern) eine Windspcrmng in der Leitung anzubringen, welches durch verschieden geformte Hähne, Pipen oder Schuber bewerkstelliget werden kann. Einen Wndsperrungs-Hahn, um den von Einer Seite kcmmenden Wind belebig nach zwei Sei- ten zu vertheilen, oder umgekehrt den von znei Seiten kommen- den Wind in beliebigem Verhältnisse nach eimr dritten Seite zu leiten, zeigt Fig. 26 bei c. In Fig. 27 ist eine einfache Vor- richtung mit zwei halbrunden Schubkolben m, n, «m den von « kommenden Wind in beliebiger Menge nach den Düsenansätzen I» und o gelangen zu lassen, wobei bloß die genau abgedrehten Schub- stangen durch gut schließende Löcher der hölzernen Deckplatte ülau» fen. Damit aber durch das Absperren des Windes von einer Düse, z. V. von o, der andern Düse t» nicht mehr Wind zuströmt, so sind diese Schubkolbcn durchbrochen, und in der Deckplatte befin- den sich zwei Oeffnungcn von der Düscnwcitc, die mit Reibern k versehen sind,. mittelst welchen der Wind in dem Maße ausgelassen weiden kann, als er von einer Düse abgesperrt, der andern zu viel zuströmen möchte, wenn das Wasserrad des Gebläses in seinem Gange ungeändert bleibt. In gewisser Veziehung müssen zu den Windleitungen auch j«n» tonischen Röhrenstücke gerechnet weiden, durch die der Wind in len Verbrennungsramn gelangt, und die man Formen oder Eßei- se n benannt hat. Sie sind beim Eisenfrischwesen der leichtern Negulinmg wegen fast immer aus Kupfer gesertiget, und baten eine mannigfaltige Gestalt, die wir bei jedem einzelnen Frischprc-
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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