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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 121 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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L durch die Einwirkung von Feuchtigkeit nnd Kälte eine über Nacht entstandene Nialto-Brücke von Holzklötzen hier noch nicht gesehen worden, wie dort; aber dennoch bat man schon erfah- ren, daß kein anderes Tlraßenpfiastcr so leicht Locher nnd Un- ebenheiten bekommt, in der Nässe schlüpfrig und dadurch be- sonders den Pferden gefährlich wird, als dieses. Sorgfältig beliauenes und in regelmäßigen Würfeln ge- legtes Granitpffaster wie in Wien, darf man hier vor der Hand noch nicht suchen; die große Entfernung eines hienl geeigne- ten Granites, der aus der 14 Meilen entfernten Gegend von Scckau bei Knittelfeld herbeigeschafft werden müßte, steigert den Preis der danl geeigneten Steine so sehr, daß die Belegung einer Hü Klasier mit 8—9 Migen Würfeln auf 20 — 25 fl. C. M. ;u stehen käme, wobei bloß für die innere Stadt ;ur Pflasterung von ungefähr 14,000 Hü Klaftern, welche die Gas» sen und Plätze einnehmen, ein Kostenaufwand von 280 — 350,000 fl. C. M. nötlüg wäre, den die Geldkräfte der Ge- meinde jetzt durchaus nicht aufzubringen vermögen. Deßhalb bat der Hr. Stadt-Bürgermeister Dr. Maurer seine Anfmcrt- samteit wieder mehr den näher gelegenen Kalt- und Sandstein- Brüchen uigewcndet, und erwartet von ihnen in der nächsteil Zukunft ciuc bedeutende Verbesserung dieses Thcils der Stra- ßenpolnei, namentlich wenn der im Anfange der Murgasse im I. 1842 mit größeren Sandsteinplatten gemachte Versuch ein günstiges Resultat gewähren sollte, wie es bis jetzt allerdings der Fall zu sein scheint "). Ilebrigens wird jetzt bei allen neuen Bauten den Hauscigenthümern die Legung der Trottoirs und die Anbringung vcn Dachrinnen ;ur unerläßlichen Bedingung gemacht. Heut M Tage ist das Straßenpflaster in keinem Theile der Stadt noch selir gut, ja in einigen Vorstädten sogar schlecht; auch fehlt es in den letzteren nicht an Straßen, die nur an den Hänsern gepflastert, sonst aber bloß beschottert oder auch sogar ohne dieses Mittel der Straßenfestigung sind, ob- gleich nicht ;u läugnen ist, daß seit einigen Jahren sowol die längs der Häuser hinlaufenden Schritlsteine ^Trottoirs), als er Vr,<ch »ieses aus Quar, und Kalk I'cst.'hl'ndcn Sandsseins <ie>u >>„ Vcortü Ori',s,'n>'k <Gray, Kr,>, ist «Stunden v»n Gray enttarnt u,,ü Iicfcrt 0,e ^ Klailcr «—7 Zoll d,licr p,allc um l! «. E M, ,,^>1> Groy, >v.>!ircnd üas W,e,>cr Ora,i,!pflasser l» N. E M. süsscl, wol>,> s^>»,l o,c !«,»0l> jilaflcr ücr mn.cc» «Hcalt auf l i i ,»^ ft, ü, .N. ^u stcyc» tümcn.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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