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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 188 -
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Seite - 188 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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Thürc erhebt sich eine Art Ettlsrücken, der oben in einer Nosc endet, die aber jetzt durch ein neues Dach verbaut ist. Pcim Eintreten in das Innere machen der ganz neue, blendend weiße Kalkübcnug der Kirche, der zu dem ehrwür- digen goMischen Baue durchaus nicht paßt, so wie auch die grellen Vergoldungen der Statuen des Hochaltars, die wenig Geschmack und Kenntniß des schicklichen '.-erralhcn, einen recht widerlichen Eindruck. Die Kirche, deren Hauptzierde die schöne, leichte Wölbung ist, besteht aus einem Haupt-, zwei Seiten- und einem selir niedrigen Ncbenschiffe, das sich an das Seitenschiff der Epistelseile anschließt'), und einem >.'icl älteren Paue angehört «u haben, '.'iellcicht in ihrer frühcsten Gestalt die erwähnte alte Kapelle zum heiligen Vlute gewesen zu sein scheint. Das Hauptschiff ist mel'r denn noch einmal so breit als die Seilenschiffe, und gleich diesen in der ^ange dadurch ver- kürzt, daß der hinter den letzten zwei Pfeilern gelegene Tl'eil um zwei Stuscn erhöht, und dem Fußboden nach schon zum Chor gezogen ist; nur das Nebenschiff wird durch eine Kapelle neueren Anbaues so weit verlängert, daß es über das erste Drittl'eil des Cl^ ors hinausreicht. — Acht Pfeiler, je vier aus jeder Seite, tragen das Gewölbe, doch sind ihrer nvei in den Musikchor, welcher die westliche Seite einnimmt, hineingcbaut. Sie sind achteckig, au den Seiten sanft cingcschmiegt, oben von einem aus kleinen Nundstäbcn und Hohlkehlen gebildeten Simse, der die Stelle eines Knaufes vertritt, umfangen, und unten mit einer Art Fuß versehen. An ilnicn laufen durch- aus keine Gurtfortfetzungen herab. Die Ribben des Gewölbes, das durch sie in rautenförmige Felder geiheilt ist, treten ziem- lich stark hervor, und haben da, wo sie sich durchkreuzen, kreis- runde Platten; nur an einer Stelle eine der Art Oeffnung. Die Seitenschiffe sind ungemein schmal, niedriger als das Hauptschiff, mit spitz» und hochgehaltenen Kappen und einfa» chem Gewölbe. An ihren Seilenwänden rüden die Gurten des- selben auf Wandpfeilcrn, die bis zum Vcden herabgehcn, und eine in seichter Canellirung eingeschmiegte Halbsäule bilden. Be- leuchtet werden die drei Schiffe nur durch vier Fenster, welche in der linken Kirchenwand angebracht sind, während die gegen-
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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