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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 217 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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schcn Zeughausfondc, welcher durch den Verkauf einer bedeu- tenden Ainabl alter, aus Schenkungen einzelner Landstände herrührender metallener Kanonen entstanden war, und aus den reinen Erträgnissen des ständischen Nobiischcr Sauerbrun- nens bestritten. So stand denn schon im Herbste des I. 1825 das ständische Theater, mit der einen Seite dem durch Abtra- gung einiger Nebengebäude gleichzeitig gebildeten Framenspla» tze, mit der andern aber der Universität und dem k. k. Con- victe zugekehrt, in gefälliger Form neu und so umfangsrcich wiedcrcrbaut da, daß es 1490—1500 Zuschauer fassen kann. Das ständische Tbeatcrgcbäudc — weniger beifallswiirdig durch seine äußere Gestalt—die von allen Seiten sich als zu gedrückt, besonders aber die vier dem Framcnsplatze nigekchrten niedrigen Säulen, welche die Bedachung der Einfahrt tragen, als zu kurz darstellen und einer schönen Zeichnung durchaus entbehrend — leidet auch im Innern an einigen bedeutenden Fehlern. Dahin gehören Verstoße gegen die Akustik und ge- gen die Hauptregel der Einteilung, die darin besteht, Par- terre, Logen nnd Gallerien so ni stellen, daß man von allen Plätzen gut und bequem auf die Online sehen kann; doch be- sitzt es dafür auch manche Vcruige in seiner inneren Eintei- lung, die man an andern Theatern vermißt. Das Acusiere ist durchaus schlicht, und ;eigt über den schon erwähnten Säulen die Wappen der verordneten Näthe und des Landeshauptmanns, welche nir Zeit des neuen Vaues dieser ständischen Behörde angel'örten, so wie die dem Thcater- gcräthe-Gebäude nigekehrte Kehrseite die Wappenschilde derje- nigen Verordneten und des Landeshauptmanns enthält, welche jene Aemter ;ur Zeit der Erbauung des alten Theaters beklei- deten, und die Aufschrift: ! P08II«:!!: Von drei Seiten tritt man durch drei Eingänge, die sich nach dem Framcnsplatze, gegen die Universität nnd in den Theaterhof öffnen, in eine geräumige Hatte, welche die Kasse, die Garderode der Zuschauer, den Aufgang in die Rcdoutcnsäle, «) Dc»> öffentlichen Vergnügen erbauten dieses Haus Ves Lanoei Hauptmann uno Stäube »öl«
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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