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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 239 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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239 In der neuen Gasse sind bloß die zwei stattlichen, pallastartigcn Häuser Nr. 160 und 164 wegen ihrer eigcnthümliclien Bauart bcmcrkenswerth, zu deren letzterem die nächst dem Eifenthore aufragende Bastei mit dcm S. 132 er- wähnten Garten gehört. In seinem Stiegcnhause und ssorri- dor sieht man noch Fresken, die cinc tüchtige Hand verrathcn. Veide Häuser stammen aus der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts. Dieses, ictzt ein Eigenthum der grafiichcn Fa- milie von Welsersheimb, gehörte im Anfange des achtzehnten Iahrbunderts den Grafcn von Stubcnbcrg, und icncs den Gra- fen von Lcngheimb, nach ihnen aber den Freiherren von Kö- nigsbrunn, wie solches das Wappen über dcm Thore noch be- urkundet. — Im linken Eckhause des Schlcsscrgäßchens Nr. 157 ist derzeit die k. k. kleine Post, welche am 24. März 1796 eröffnet wurde. — Das daranstoßcnde Schlcsscrgäßchcn führt von hier nach dem Vischofsplatz, auf dem der fürstbischöfliche Pallast liegt, dessen Langscite einem kleinen zu ihm gehöri- gen Garten zugekehrt und der seit der Ncgulirung der Diöccse im I. 1786 die Residenz der Bischöfe von Seckau ist. Er wurde vordem Vischofhof genannt, da bis zum Jahre 1781 die Bischöfe von Seckau ihre Residenz zu Seckau ob Lcibnitz, hier dagegen nur ein Abstcigquarticr, einen Wcihbischof, das bischöfliche Oonsistorium und eine Kanzlei hatten, davon die letztere sich noch in diesem Hause befindet und auch das zweite hier, seine Sitzungen halt, wälncnd es jetzt von dem crstcren längst abgekommen ist. Die Zeit der ersten Erbauung ist un- bekannt. Nach der über dcm Portale stehenden Inschrift: 8eccovien»i 8. N. I. ?. ot du»!. ist das Gebäude erst im I. 1781 durch den Bischof Joseph Adam, der hier zu wohnen anfing, in seine gegenwärtige Ge- stalt gebracht worden. Zwischen dem Bischofhcf und dcm Krcisamts-Gebäude liegt ein alles Haus <^Nr. 197), dem Chor der Stadtpfarr- kirchc gegenüber wie versteckt, das nicht übersehen werden darf, Die Woknüiiq ecs Vlsckofs von Von V,sch°! Joseph A0am h, röni, N^chs Facst unl> Graf v«n Arc»
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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