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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Wärme dos Eclorits und überhaupt in einer Weise dar, die ein herrliches Talent verräth. Am untersten Ende dieser Gasse ist noch das Eckhaus be- merkenswert!), welckes der Sladlpfarrc gegenübe»stallt und die Nr. 168 führt. In demselben war einst die Vuäidruckerci derer von Widmanstalten. 3er erste dieser Familie war Georg Wid- manstätten, welcker diese Buchdruckerei scbcn im I. 1588 be- sorgte, nachdem sein Vcrfabrcr Zackarias Barth, der sich noch Formschneidcr nannte, »erstorben war. Ueber den Pcstplatz und durck die Postgasse gelangt man in die Täiundgasse, allwo die zwei Gastliäufer zum wilden Mann (Nr. 362) und zum goldenen (ehemals weisiei») Lamm (^Nr. 363) darum bemertenswertl, sind, weil sie schon vor mehr als hundert Ialnen unter derselben Benennung be- standen; das letztere rülnnt sick auch nock ausierdein stets das Absteigequartier des unsterblichen K. Iosepl's l l . gewesen zu sein. — Das daranstcs:e»de große Haus, am Ende des sieb- zehnten Jahrhunderts ein Eigenthum der Grafen von Falken- Haupt, im Jahre 1728 dem Gandolph Grafen von Schrat- tenbach gehörig, war später durch beinahe lnmdcrt Iabre im Vcsil''t der Grafen von Wlnmbrand, nack denen auch das nackste Gasiäien benannt worden ist. — Tiefem gegenüber liegt ein stattliches, durch seine Bauart, Inschrift und Wappen aus- gezeichnetes Haus (M-. 358), welches schon seit mehr als an- derthalb Iabrbunderten ein Eigentum der Grafen von Kclo- nitsch ist. Nach Dr. Polsterer soll Ritter Erhard von Pclldeim dieses sogenannte Iudel-Iudenliaus nach Vertreibung der Ju- den vom K. Maximilian I. zum Geschenk erhalten haben. Aus ihm und zwei andern benachbarten Häusern scll das heutige wcitlänfige Gebäude entstanden sein. Tie Inschrift über dem Thcre besagt: Ott. l^utkl'icl (»I'KV von Iic>I<!»i<8<!l> Ilci'!' üu nix, liiliixiui t' »!!>l I<!em3^eiz^». !<(!!». Kai. änwuui Zur Zeit der Erbhuldigung K. Karls VI. besaß dieses Haus der berühmte Kardinal und erste Fürst-Erzbischof von Wien, Sigmund Graf von Kclouitsch''), der letzte seines Slam- ») Lies, 0l>le5 Haus erbauen im Jahre Lei Hetts >«>?. l> Geborin ,u Wien ,m I <«?«, aestorbcn am !',, April i?5l ! er war es. der , ,» I . l?>? «er großen K>>,>crum INar,a ihcrcsia 3>e Taufe «rl>)e!l!e.l
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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