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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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sucht, lind Wiefenplätze mit Busch- und Baumpartbien in ein harmonisches Verliältnisi gestallt. Was indes! gegenwärtig noch weniger ansprechen mag, wird in wenig Ialnen seinen Effect machen. Um den Schlosibcrg, der auf diese Weise eine der angenehmsten Promenaden der Stadt bildet, besuchen ui kön- nen, fül'ren sowol Fahrwege als Fuslpsade binan. Der nächste ist der vom ,^armeliterplatze aus durch den Bogen eines Dau- ses gebende Falnweg, >in dem sich ein in Zickzack wendender von Hainbuchen und Acacien beschatteter Fußpfad anschliefit. Beide führen zunächst an Helle's Gastbause und Gartenter» rassc vorüber. Wenige Schritte bobcr tritt man auf den süd- lichsten Vorsprung des Sckloßberges, auf welckem der durch seine Bauart auffallende Nl'rtl'urm befindlich ist. Seine gigan- tischen Zeiger auf allen vier Heilen und die sie vcn Viertel- stunde ui Viertelstunde begleitenden l,elltlingcnden Tcne der Glccke geben für die Stadt und Vcrstadte den wichtigsten Zeit- vertünder ab. lieber dem Zieferblattc ist die Wcl'nung des Thurmwächters. Die Nl'r selbst ist eine genau gearbeitete Pen- deluhr '.'cn I. Geist, die mittelst eines sinnreich angebrachten Mechanismus die Zeiger am Thurme von Minute m Minute in Bewegung setzt. Vcu diesem Punctc wird man sich nickt leicht trennen, olme sein Auge über die ;u seinen I>üs!en befindlichen Häu- scrmassen der Statt auf die Landschaft längs dem Strome und auf die in blauer Ferne verschwimmende Gebirgskette lange und nachdrücklich gcl'cftet m l'aben. Ein wundervolles Vild stellt sich hier dar, in welchem kein einüger Zug an Lieblichkeit und Aumuth dem andern nachstellt. Durch die breite Ebene «cn reichen Saaten geschmückt, schlängelt sich der Strom gleich einem Silberbande. Aus den bebuschten Auen, am Saume der seitlichen Berge und Hügelreil'en tauchen in mannigfaltigen Grupvirungen Schlösser, Dörfer und einzelne Hütten bervcr, und noch in weitester Ferne blinken im Abend- stralil die glänzenden Spitzen der Äirchiliürme herüber. Ein Mittelgebirge, das Sausalgebirgc mit dem Demcrtogel und hinter demselben die Gebirgskette vor der Drau, zuletzt das Vachergebirge begränzen den Horizont. Verfolgen wir den an der Ostseite des Berges eben lun- laufcnden Weg, so gelangen wir zu dem gcihischen Wasser- thurme, zur Rcsenlaubc und dem rüstiken Kiosk, dem Musik- Pavillon und der Schwcizerei/ alles durchaus neue Anlagen ^
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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