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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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>«<>GM Zweites Kaftitcl. Die Vorstädte. 8- «- Ihre Zabl und Einth eilung. In früheren Zeiten und noch vor wenigen Iabren er- schien Grätz mit >.'icr Vorstädten in den Conscriptions - Vu- ckern, im Provinzial-Schematismus und in anderen Werken, nämlich: mit der Iakomini-, Münlgraben-, St. Leonbarder- und Mur-Vcrstadt. Gegenwäitig si,I,rt man sie in jenen amt- lichen Schriften nur mit zwei Vorstädten auf, der dcö linken und jener des rechten Murufcrs. Die Vorstädte des linken Nfers sind auch, gleich der inneren Stadt, Zumeist in der Fläche ausgebreitet, und durch das schöne baumreiche b'Uacis von der Stadt getrennt, und von einander noch immer, tro!» der vielen Bauten, welche die letzteren Iabre erstellen saben, durch Wiesen und Felder getrennt, ja zuweilen sogar eine Vorstadtgafse von der andern durch Garten und Weingärten, oder durch das tief eingeschnittene, wenn gleich nicht breite Veite eines jener Bäche geschielen, »reiche durch diesen 3!'eil des Grätzer-Weichbildes ibren Lauf nach der Mur verfolgen; dock liegen viele ihrer Landhäuser und Win,crbütten ganz vcr- ein,elt auf den Hügeln und Bergen zerstreu«!, welche sich ge- gen Morgen und Mitternacht erbeben. Die Vorstadt des rechten Murusers liegt durchaus eben, ücmlich tief und größtenlbeils Zwischen der Mur und dem einen der zwei Müblgänge zusammengedrängt; nur einzelne Häuser sieben auf einem um einige Klafter erbebten Nserrande (dem Dominikaner-Riegel) des ebemaligen Flußbettes, das aber der Strom schon seit Iabrtausenden verlassen baben mag. Die am tiefsten gelegenen Tbcile der Vorstädte sind die Froschau an der Ausmündung des Giälzbachcs in die Nur, die Karlau und Thcile der Murvcrstadt; diese ist auch der ungesundeste Tbeil von Grätz eben so sebr durch tiefe Lage, schlechtes Trinkwasser und die feuchten tief eingesenkten Ordge- sckosie, als auch durch die dem Eindringen des Wassers aus- gesetzten Keller. Die Vorstädte verfallen wieder in Viertel und in Stcuer- gcmeinden. Der Viertel zählt jede der beiden Vorstädte sechs '),
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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