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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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rechten Seite den heil. Cajctan, gekleidet in die schwane ?racht der regulirten Clcriker und mit goldenem Geschmeide geschmückt, und jenes ;ur Linken die beil. Magdalena n> den Füßen der heil. Dleisalligkeit darstellt. Alle drei Bilder Zeigen viel Adel in den Köpfen, entbalten sebr schöne Engelstcpfe und ',eich- nen sich durch ein sebr gediegenes Colorit aus. — Die beiden mittleren Altäre haben ,wei Bilder von dem Jesuiten Fran^ Stecher, nämlich rechts die Madonna, deren bcrabgescnkten fänden Strablen entströmen, und links den (Erlöser mit dein brennenden, dorncngekrönten Herren '.'er der Blust, eine Dar- stellung, die jetzt stercowp ni werden beginnt, davon das letz- tere zu den besten Bildern des Meisters geliert. Als Altarblät- ter zeigen sich dabinter rechts der heil. Bischof Eberhard und links der heil. Bischof Valentin, ;u dessen Füßen ein tcdter Knabe liegt. — Am ersten Altäre der linken Seite ist der beil. Ignatiuö von Kollmann, dahinter als Altarblatt die beil. Apol- lonia, welcher ein Henker eben wieder einen Zahn ausblicht. — Der gegenüberstehende Altar zeigt den heil. Dcminicus und ;»m Altarblatt einen heil. Mönch, gekleidet in die Kleidung der Augustiner, der ;u den Füßen der beil. Dreifaltigkeit kniet. Auch diese Altarblätter sind von guten Meistern. — An der Seite des letzteren Altars hängt eines der besten Bilder des I. Wonsillcr, eine Madonna mit dem Kinde in den Wolken, beide einen Rosenkranz ballend, umgeben von den wichtigsten Seenen aus dem Leben des Heilands und der Madonna. — Hinter dem Hochaltar hängt eines der besten Bilder der Kir- che, ein englischer Gruß eines älteren deutschen Meisters, wel- ches der verstorbene Galleric-Director I. Stark der Kirche legirt hat.— Im Klcstergange des anstoßenden Iesuitrn-Cel- legiums sind unter einer Menge von Vildern älterer Zeit auch einige sehr brave Gemälde, wie ;. B. kleine Ski^cn der Lei- densstationen von Martin Echmid aus Krems ^); ein uemlich großes Votiv-Gemälde, welches auf Kosten der Municipalität von Bologna von einem tüchtigen Meister seiner Kunst ange- fertiget wurde u. m. A. In dieser Vorstadt befindet sich auch das große Ubren- Fabriks-Etablissement der Gebrüder Iäkle (Nr. 304) und die Schießstätte. — Schon im I. 1771 wurde in Grätz — am rechten Ufer der Mur an der Stelle der Hetze und nach dem gestorben zu Krem« »en ««. I 3z^^s<^ — ««^iM
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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