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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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284 et l/l»5it 1'!>ei'e.>,Ii« eXzti-VOtViVI ' ) , welches die Jahreszahl der Erbauung ausdrückt. Das Innere der Kirche ist freundlich, lichl und rein. A>n Hochaltar ist der l'eil. Icscpb von der Hand der Novuinn Gräfinn V. Gilleis: die beiden Seitenaltäre entHallen Altarblätter von I. Wonsidler, rechts die keil. Theresia, welcher ein Engel mit dem Pfeile die unendliche i^cbe n> ilnein himmlischen Bräutigam einficßt, von der sie im Leben beseelt und aufgerieben wurde, und links der heil. Karmeliter Simon Stock, welcher von der Mutter der Gnaden durch das göttliche Kind das Scapulier empfängt. In noch größerer Entfernung von der Stadt findet man an der Mündung eines lieblichen Thales, das in sanfter Stei- gung auf die Hcl,e des Nosenbcrges und des Rainerkogels em- porfülnt, das Kirch lein Maria-Schnee"). Es liegt im Hintergrunde eines einsamen von niedrigen Mauern umschlosse- nen Hofes, den hochstämmige Fruchtbäume beschälten, und gehört ni dem darangebauten niedlichen Landbause Nr. 1206 — 1208. Die an der Fa>'ade der Kirche angebrachte Zal,l 1779 bezeichnet höchst wahrscheinlich das Jahr ihrer Einwei- hung, da Dr. Polsterer, ob mit Grund, ist eine andere Frage, das Jahr 1765 als dasjenige ihrer Erbauung durch den Grä- hcr-Kaufmann Fran; Maur angibt. Auf dem Hochaltar ist ein viel Verel'rtcs Marienbild, und auf den beiden Seitcn- altären sind die Aliarblältcr von Franz Peltumfall im I. 1772 gemalt, lieber dem Eingange in die Sakristei hängt ein gutes Vild, die büßende Magdalena darstellend. Wendet man sich an der Steinbruch-Linie vom oberen Graben links ab an den Mühlgang und wandert längs seines Ufers im Angesichte des Kalvarienbergcs der Stadt ui, so kommt man an mehren Eisen- und Mülilcnwerkcn voriiber, unter denen sich eine Eisenschnallcn-, Ketten«, Ningel- und Geschmeidewaarcn- (Nr. 1265), eine Papierfabrik (Nr. 1162) und die sehenSwerthe, große Mühle (Nr. 1260) des Väckcr- Consorliums besonders auszeichnen. Endlich gelangt man M der im I. 1835 erbauten schönen Schwimmschulc und an die Kettenbrücke (siehe S. 50), in deren Nähe sich auch eine Steingut-Geschirrfabnt (Nr. 1l01) befindet. — Zu diesen» »> Der Gott!,ebärcnl>'>' Iunqfrau u»l> ihrem »cuschen Gatten so w,e der ler^ph,schen Iherc,,« erbaut. «> D>e Kirche ist 7 Älaftcr <, Schub « Zoll !ar,a, 3 Klafter l Schuh I>rc hat c,n Zlachcnmaü von «i Klafter ö Fu>i u„ü ,aüi «»? Personen, ^
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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