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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 286 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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— ll 286 Der Steinbruch-Linie gegenüber und >.'om Grabe» nur durch die Mur, über welche liier eine Neberful'r bestel't, ge- trennt, erbebt sich dicht am rechten Nfer des reificüdcn Stro- mes ein vereinzelter Tl'onschicserfcls, den man am Ende des sieb^elnueu Jadrlnmderts, <u welker Zeit er ein Eigcnidum der Freiherren von Mascvwander war und i!lustein liicsi, zur 'An- legung eines sogenannten Berg-Kalvarie benutzt hat. Es er- richtete nämlich Ferdinand Freiherr von Maschwander im I. 1606 auf dem höchsten Puncte desselben, alliro man sich einer gaiu eigentl'ümlicken Ansicht von Grätz erfreuet, drei Nrnne'), welche, als sie im I. 176^ vom Blitze niedergeworfen wur- den, eine Bruderschaft wieder herstellen ließ"). Sein Sohn Jodann Gabriel ließ im I. 165>i die neben dem Berge ste- hende Grabkapellc gan; nach dem Muster derjenigen in Je- rusalem erbauen und fügte in den Ialircn 165»? und 1664 auch neck andere Bauten lnu;u. Wann die auf dein unter- sten Theile des Felsens rudende Pfarrkirche erbaut worden, ist urkundlich nickt bekannt; allein sie zeigt am Hicbcl die Jah- reszahl 1629, die es wahrscheinlich macht, daß dieselbe in je- nem Jahre uon Johann Georg Grafen von Herbcrstein ge- gründet woiden sei. Die vor il'ren ;wei Haupteingangen lie- gende heil. Stiege, ;u deren Erbauung die Jesuiten, welche den Berg unter ihrer Obsorge hatten, auf das Thatigstc mit- wirkten , wurde am 14. September l72Z durch den Bischof von Seckau iiarl Joseph Grafen von Ahüenburg feierlich ein- i) In üer Wrabkapcllc fn>5cl nian auf cincm Hainen Stcinc »dcr e^r Em- gangothure n«chstc!)cn»eb Uhronographic»« : !e s,, >>!„,,„lill l!„I,!,„<),,>»<>, In dl.scni Jahre (>«!>6> ,mi> »»» üc>« Valer F>rdma»d die »rci Kreuze cht 0 i i,u«V!!>iVi' sii.il Das Grabmal V!>r,st, l,cs< i>doch 0c« Sohnes Frcigedigscit am », Juni (>«53) >n>!>rl>»!lN unl> d Des Johann G«dr,>I Maschwander <!«««). ÜÄrnoIz U^j,Vli>tI 5tViI.i<? .<>»l>o züc:v„r><> z<» vi>,,c ;V,1? > l^il> I„l0. ch V !,VI„>lVIo, »I^ .vic, >^lil> I„l0. A!s er im jwc,ll'» Jahre ssanllsch.r Vcroroneter der Steiermarl war, sc>NlS Allers al>cr im fünf unü v>erz>gsten <<6!1>. l) Dieses kündet nachstehendes sshlonoaraphicon an, welches man auf »er Kehrseite l>es da» vergoldete (irucilix tragende» Pledestales llelet: Der Dlitz hat's niclergcw»rfen, D>e «rudcrschaft hergestellt (>'»').
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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