Seite - 294 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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lagen, oder weil sie dem Publikum ;»>» Vergnügen dienen,
genannt 'u werden verdiene». Hler licrmn, >ro jetzt liefe Häu-
ser stehen und freundliche Garten blülicn, >var »och a>» C>ndc
des '.'engen Ialnlninderts der weite El. Görgen-Gottesacker
mit der St. Georgen-Kirche, an den noch die St. Georgen-
Gasse und am Eingänge in dieselbe das Frcekobild der El"
wcckung des Innglings von Naim erinnern.
Zlusicrdem sind in diesem Viertel anch eine?!>iueur< und
Nosoglio - Fabrik nächst dem Kloster der Barml'crugen (i'ir.
5v29), dann die Äusterl,ol>er- (^>r. 414) und i^chlenegger-
Mül,lc ()ll-> 5Z«), und das stattlicke (Gebäude ?tr. 4>i6 m
der Äteugasse, weites '.'crdem dem .'vreiderrn vcn Hcchenrain
gehörte, bemertenswertl'.
ö) Das Vicrttl St. Elüabcth,
so genannt nack' dem Konvente der ^'onnen der heil.
betl', das in seinem Bereiche liegt, ^il'lt der öffentlichen Platze
keinen, der (lassen 17 und der Häuser 264, worunter sich
156 ebenerdige, ?! Hauser mit einem, l ! mit orei und 4
mit drei Stockwerken über dem (^ rdgeschosie befinden.
Seht man >.'0n den barmherzigen seinen Weg weiter
südwestwärlo fort, so gelangt man in der Dominitanergasse
bald vor die kleine gotl'ische Kirche zum heil, ^eist- und
zum Vürgerspital (),r. «37), dessen sclion im I. 1467
urkundliche (5rwäl,nung g>»schisl,t. 3ie erste Stiftung desselben
mnß aber viel alter i'em, da schon die Kaiserin« <?lisabell),
Friedrichs des Schönen Gemaklinn, im I. l>i2^ in ilnem Te-
stamente dem Spital u G atz ein Pfund Wienermün^e ver-
machte. Im I. 1401 schenkte der Bürger Viiklao (>>s!l )»r Er-
bauung desselben nvei Wiesln, auf denen nachher die Stadt-
gemeinde das Hospital aumivrtc, das Ä. Friedrich l>. a»l
l4. Dccember 14dl dotirte und auch sein Sohn K. Mar I.
am 1. Mai 1513 beschenkte. Im I. 1793 wm-re diesem Spi-
tal, neu regulirt und am 1. Tecembcr mit 85 Pfründnern
feierlich eröffnet. In den Jahre» 153» und 1^39 wurde nebst
anderen wesentlichen Vau-Umstaliungen mit einem ?!»fwandc
von 755>U f!. (>. M. auf das viel altere eiste (Vieschosi ein
zweites Stockwerk aufgesetzt und hierdurch dem Hause seine
gegenwärtige Gestalt gegeben.
Vlußerl'alb des Kirchleins, das sich an dieses Spital an-
schließt und zu ihm gehört, ist das sogenannte Vesperbild, von
dem Grätzer-Bildhauer Schop. Das Innere zeigt sich noch
Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Titel
- Grätz
- Untertitel
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Autor
- Gustav Schreiner
- Verlag
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Ort
- Graz
- Datum
- 1843
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.55 x 20.25 cm
- Seiten
- 638
- Schlagwörter
- Graz, Steiermark, Stadt
- Kategorien
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918