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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 376 -
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Seite - 376 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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376 ficht in den Schlaf-, Speise- und Arbeitsummern, in der Kirche, im Hofe, und wo sonst immer sich ci» Arbeiier befin- det, ni führen haben. Da tiefe Anstalt nur für Grä!,^ und blcß ausnahmsweise ;ur Benützung der übrigen Beurke des stachen Landes bestimmt ist, so befindet sich unter den Arbei- tern stets nur eine kleine Ainabl von Fremden ans andern Vcurken, welche aber verpflichtet sind, die den geringen Ar- beitsverdienst übersteigenden Ilnlerbaltnngskosten derselben dar- auf ;u bezahlen, welcher Verpftickinng die Stadt Gratz über- bcben ist, da die Unterhaltung dieser Anstalt gleich vom An- fange an gut dctirt war. Zu Ende des Monats October des I. 1^41 belief sich dessen Stammvermögen auf ungefälir (>'>,7l<i ft. (5. H>. 3er jährliche Beitrag, welker ni ^-olge hcher <H)nbernial- Verordnung vom 13. Jänner l«Z», Z. 2l,85<^, aus der ständischen Tomcstical-Kasse abgeführt wird, beträgt N'lW fi. C. M. und der Beitrag aus der städtischen Kammertasse, für den Fall des nachgewiesenen Bedarfs höchstens 6<N> ft.; im I. 1d>41 nur 300 fi. <5. M. 3cr Arbeitsverdienst der Zwangs- arbeiter jährlich wenigstens 35U0 fi.; im I. l84l hingegen 5435 fl. 47^/, kr. und die Gesammt-Einnalnne 10,109 N. «'/^kr.; die Gesammt-Ausgaben hingegen 99^ fl. 49'/^ kr. und ;war die Verpflegung der Zwangsarbeiter 3033 fi. 15"^ tr.; die Veheitzung und Velenchlung l050 ft. 14 V,^ tr. C- M. u. s. w. Das k. k. Provinzial-Strafyans, welches >nic der Einführung des neuen Strafgesetzbuches im I. 1^04 für eine Proviinialanstalt erklärt wuide, gehört nrar nicht in die Neihc der Armen-Verscrgungsanstalten, allein da seine Geschichte mit der des Zwangsarbcitshauses :c. nicht blcß in Anselmng des Gebäudes, sondern auch noch in meinen an- dern Beziehungen innig vcrftochten ist, mag es hier seine Stelle finden. Diese Straf- und Besserungsanstalt (siehe S. 3«>N), welche nur für Criminalsträftinge bestimmt ist, steht unter einem eigenen Vcrwaltungsaliite, welches aus einem Verwal- ter und Adjuncten besteht, hat einen eigenen Seelsorger und Arzt, und eine besondere Wachmannschaft. Tiefe wird gebil- det durch einen Feldwebel, der zugleich Kerkermeister, zwei Korporale, die zugleich Aufseher sind, und 1^ Gemeine. Das Wachpersonalc besteht aus solchen vollkommen brauchbaren ^ N
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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