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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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379 schaften, deren ?lufbcwabrung keinem Verderben unterliegt und sonst leickt möglich ist, Geld dar. Jedes Pfand wird von dem beeideten Schätzineistcr nach seinem inneren Wertlic'geschätzt, in den Amtsbüchern genau beschrieben n»d dann der entsprechende Vorschuß verabreicht. Der Eigcntlmmer des Pfandes ist jedoch verpflichtet, dasselbe in der bestimmten Zeil (binnen eines Jahres und Zweier Monate) einuilösen oder umul!>l)en, widri- genfalls sie öffentlich versteigert und der nach Ab;ug des Dar- lehens, der Interessen und 5 "/„ kicitations-Gebühren verblei- bende Nest dein Eigentbümcr des verfallenen Pfandes gegen Zurückgabe des Pfand^ettels verabfolgt wird, wenn er sich bin- nen drei Ialiren meldet. Gcschiebt dieses nicht, so ist auch dieses Recht dem Amte verfallen. Um aber die Pfandeigen- thümcr vor Schaden zu bewahren, soll nach jeder Versteige- rung der Ilcberfchuß einer jeden Pfandnummer durch die öffentlichen Vlatter bekannt gemacht, und die Eigentlniiner aufgefordert werden, denselben abzuholen. Zur Vesorgung aller Geschäfte, so mit diesem ?lmte ver- bunden, sind ^ Beamte, 2 Practieanten, 2 Schal''!neister, 1 Amtcdiener und 1 Hausmeister bestellt. Das reine Attiv-Vermögen dieser Anstalt bestand am Schlüsse des Militärjahres 1840 in 102,94? st. und am Schlüsse des Militärjalnes 1842 in 114,4»»2 fl. ss. M. Im I. 1813 wurden 20,133 Psänder versetzt; 1836: 44,000; 1342: 04,7'»6 mit einem Darlehen von 275), 131 fl. C. M. 8- ?. Die stcicrmärtische Sparkasse, welche am 15. Mai 1825 ihre Wirksamkeit beqann, wurde durch eine Gesellschaft ins Leben gerufen, die sich aus allen Jenen bildete, welche sich Ulr Gründung dieses, durch den Namen richtig und genügend bezeichneten Instituts, ,u Geld- beiträgen ansänglich verpflichtet, oder durch Beiträge nachträg- lich an sie angeschlossen, auf immerwährende Zeilen jedem Ansprüche auf Nutzen und Gewinn entsagt und alle mittelst der Geschäfte der Hasse erhielten Nebrrschnsse ;ur Bildung eines Reservcfondes bestimmt hatte, welcher ;ur Vermehrung der Sicherheit der Einlagen dienen sollte. Tiese Gesellschaft, welche mit Gubernial-Verordnung vom 2. Mär; 1825 die Genehmigung erhielt ' ) , wird durch einen Ausschuß von 17 l> D" '.'0N der t. k, Hofl>!»zll'i am 5. Mal lz-5, Z. >:,««?, zur Wlsslüschai't
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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